P-Weg Marathon 2013!

Der P-Weg Marathon fängt ja schon spannend an, so hofft man einen, der sehr heiß begehrten, Startplatz zu ergattern, hat man einen bekommen fühlt man sich schon als Sieger!

Endlich war es dann heute soweit, das Startticket konnte eingelöst werden, es fing zwar holperig an, da ich heute morgen mal nicht so wohl organisiert war wie sonst, aber es schadet ja nicht, wenn der Blutdruck so geweckt wird.

Meine sieben Sachen letztenendlich alle gefunden und verstaut ging es auf die recht kurze Anfahrt nach Plettenberg, ganz umkompliziert wieder auf dem Aldi Parkplatz geparkt und etwas hurtiger die Startertasche abgeholt, dann noch fixer zum Auto zurück, fertig anziehen, Trikottasche befüllen, Riegel futtern und sehr schnell wieder zum Start sausen.

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Heuer durfte ich dann, nicht wie im vorherigen Jahr aus dem Letzten, sondern aus einem weiter vorn liegenden Startblock losfahren.
Schön, wenn man dort Bekannte trifft mit denen die letzten Minuten bis zum Start recht kurzweilig werden.

Gestartet wurde die Kurzstrecke, mit 42km und 1200hm, pünktlich um 10h und schon am Anfang konnte ich mich gut durchwurschteln und Plätze gut machen, der Hestenbergtrail, wo ich noch Plätze verlieren werde, kommt noch früh genug :-D.

Dadurch, dass das Feld noch dichtgedrängt ist, ist das Tempo im ersten Anstieg zur Bergziege, recht gemäßigt und es fällt mir recht leicht weitere Plätze gut zu machen.
Dann kam er, der zweite Anstieg mit bestimmt durchgängig 30% Steigung auf 2000hm, vielleicht waren es aber auch nur ca. 16% und 300hm 😀 gefühlt ist es öfter steiler und länger als es tatsächlich ist.
Jemand meinte „Erzähl doch mal einer was“ „Es war einmal…“ meinte ich, da mir dennoch spontan keine Geschichte einfiel und ich mich eh fragte wieso ich Puste zum sprechen hatte, verkürzte ich das ganze mit „Ich sehe was, was Du nicht siehst… Und das ist blau“. Ich sollte Rad fahren statt sabbeln 😀

In Erinnerung hatte ich am Ende von dieser Steigung eine fiese steile Rampe, da ich heute tatsächlick mit Klickpedalen (der Hestenbergtrail ruft schon…) unterwegs war, machte ich mir kurz Gedanken darüber, was denn wäre, käme ich nicht aus den Pedalen…? Oh, schon oben, prima, ohne unfreiwilligen Stopp, so kanns weiter gehen.

Zwischendurch labte ich mich an Cola und Bananen von den zahlreichen Verpflegungsstellen (eure Markierungen, wer Wasser, Iso usw. hat find ich wirklich spitze!) und fuhr weiter mit den Gedanken, dass keine schlimmen Anstiege mehr kommen, tja, die Vorjahres Erinnerungen können ganz schön trügen :-D, denn nach einer flachen „Drückerpassage“ (Wo habe ich meinen Druck bloß verloren?) folgte noch der ein oder andere fiese Anstieg, der weiterhin die Spreu vom Weizen trennte, so jappste ich den, nach der Bachdurchfahrt, leider schiebend rauf und hoffte, dass oben wenigstens etwas Sauerstoff gereicht wird, leider Fehlanzeige, na gut, wird auch so gehen :-D.

Bei der Bergwertung waren so viele, die einen infernalisch angefeuert haben, dass ich hier den gleichen „Fehler“ wie letztes Jahr gemacht habe, überzogen was sich kurz darauf in Seitenstichen äußerte, naja, aber hier MUSS man einfach Gas geben :-). Atmung und Seitenstiche wieder unter Kontrolle gebracht um kurz darauf dem nächsten Anstieg Tribut zu zollen und den mit vielen anderen rauf zu schieben, oben wurden wir dennoch wie Tour de France Fahrer bei der Bergankunft lautstark anfeuernd empfangen.
Das ist sooo super und mit ein Grund weswegen dieser Marathon so eine irre tolle Veranstaltung ist!!! Jeder der anfeuert gebührt selber ein Applaus (Besonders das Mädel welches allein Stimmung wie fünf Mann gemacht hat ;-), an dem Anstieg wo sich in der Ecke die Strecken kurz treffen).

Schließlich hörte ich ihn schon rufen, den Hestenbergtrail und seine Vorläufer, erwähnte ich schon die Klickpedalen?
Die Vorläufer gingen ja noch, kam runter, alles gut soweit, der Einstieg in den Trail, jaja, ging auch noch irgendwie, die erste Serpentine, äh ja, ich sollte an meiner Kurventechnik arbeiten und vielleicht die Pedale etwas strammer stellen.
Waren die Wurzeln letztes Jahr auch schon da? Glaub schon, nur waren die da trocken.
Die folgende Serpentinenabfahrt war dann ein abwechslungsreiches Spiel, zwischen runter rollen, runter fahren, absteigen, wieder aufsteigen, hier fahren, da rollen, Augen zu halten als jemand haarscharf einen Abgang über den Lenker nur mit Mühe verhindern kann.
Dann bin ich auch schon unten angekommen, heile und die Pedale nicht verflucht.
Nun noch etwas Gas geben und von ganz Plettenberg im Ziel lautstark begrüßt werden.

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Ein leckeres Stück Butterkuchen wurde angereicht (gibts auch nur hier!), dazu das Finisher T-Shirt und eine Medaille, so wurde man aus dem Rennbereich verabschiedet 🙂

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Es war wieder fantastisch bei euch in Plettenberg und hat viel Spaß geamcht!! Nächstes Jahr komme ich gern wieder! Schön, dass ihr einen guten Draht zu Petrus habt, so ist es von oben trocken geblieben.
Bis nächstes Jahr habe ich mich auch hoffentlich an die Klickpedalen gewöhnt 😀 damit ich den Hestenbergtrail auch wieder gescheit fahren kann.

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5 Antworten zu P-Weg Marathon 2013!

  1. Karin schreibt:

    Gut und witzig beschrieben. Es war tatsächlich von den Fans und Zuschauern getragen und es hat riesig viel Spaß gemacht.und das mit den cleats ist bestimmt bis zum nächsten Jahr kein Thema mehr : )
    Gruß aus Essen Karin

  2. Markus aus Wuppertal schreibt:

    Sehr schöner Bericht. Plettenberg ist immer wieder ein Erlebnis. Kenne keinen Marathon der dieses Flair hat. 2014 unbedingt wieder!!!!!!!!!!!!!

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