Ein Jahr mit Trainingsplan – Resumée

Trainingsplan? Wat? Iiiiiiich? Ne, das ist glaube ich nichts für mich, ständige Pulskontrolle, der Zwang an manchen Tagen fahren zu MÜSSEN, zudem kostet es auch ne Menge Geld, ach ne, Trainingsplan, nein, das ist nichts für mich.
Zudem die Skepsis, funktioniert sowas überhaupt??

So sprach ich noch vor zwei Jahren.

Heute habe ich darüber eine ganz andere Meinung.

So bin ich damals meine erste Rennsaison ohne Vorbereitung gefahren, bin zwar Touren gefahren aber an die Rennen bin ich mit dem Gedanken rangegangen mal sehen wo ich lande, wie das überhaupt so ist usw.
In der zweiten Rennsaison hatte ich mich durch reines mehr fahren schon gesteigert, das gefiel mir gut.
Die dritte Rennsaison war ernüchternd, keine Verbesserungen in der Leistungsfähigkeit, zwar in der Fahrtechnik, aber nur durch Fahrtechnik üben wird man bergauf nicht schneller.
So musste was passieren, zu groß war mein Frust mich nicht gesteigert zu haben.
Es passierte dann Bewegungsfelder. Von denen hörte ich durch Jule, dort angerufen, einen Termin für eine Besprechung ausgemacht, darauf folgte der Termin zu der ersten Leistungsdiagnostik und kurz darauf hielt ich ihn in den Händen, meinen ersten Trainingsplan, fest entschlossen das Geld, die Zeit, die Nerven aufzuwenden um endlich wieder Fortschritte zu machen! Messbare Fortschritte!

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So geschah es tatsächlich, durch das kontinuierliche strukturierte Training wurde ich von der Kondition her besser, wurde in den Beinen kräftiger sogar vom Gemüt her fühlte ich mich besser denn je.
Natürlich sind Rolleneinheiten furchtbar stupide, langweilig und oft auch eintönig. Für mich habe ich Mittel und Wege gefunden mir die Zeit halbwegs angenehm zu gestalten, so lese ich auf der Rolle, spiele an der XBox oder sinniere einfach über das Leben 🙂

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Manche ‚draußen‘ Einheiten haben mich verzweifeln lassen, für mich schwierig zum umsetzen, von der Suche nach geeigneten Strecken gar nicht erst zu sprechen, zudem hat mich die ein oder andere Trainingseinheit wirklich an die Grenze des zumutbaren gebracht.

Wie sagte mal jemand, entweder hat man Spaß beim ‚Training‘ oder bei den Rennen, beides geht nicht.
So biss ich mich durch!
Und verbuchte bei den Rennen persönliche Erfolge 🙂 bis auf ein oder zwei Rennen war ich bei jedem Rennen schneller als im Vorjahr, so muss das sein!

Fazit, für mich hat das strukturierte Training definitiv was gebracht und ich werde es beibehalten. Es ist nicht immer schön, es macht auch nicht immer Spaß, aber es macht schneller!

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Eine Antwort zu Ein Jahr mit Trainingsplan – Resumée

  1. Markus schreibt:

    Hey Michaela…das liest sich alles sehr gut…habe auch mal einen ersten Kontakt dorthin gestartet.
    Bin gespannt.
    Sehen uns auf der WWBT !

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