Der lange Weg zu warmen Füßen

Was habe ich schon alles ausprobiert um im Winter beim radeln warme Füße zu bekommen…? ALLES! Wirklich alles! Na gut, fast alles, beheizbare Sohlen bisher nicht, da ich Einlagen trage und die leider keine Hitze/ Wärme vertragen.
Harmlos mit Überschuhen angefangen um festzustellen, daß die die Kälte doch in den Schuh lassen, weiter gingen die Versuche mit Alufolie, was sich leider als unpraktisch heraus gestellt hat, denn, wenn man die um den Fuß gewickelt hat und den Schuh irgendwann auszieht hat sich die Folie aufgelöst und man hat viele viele Alufolienschnipsel im Schuh und an den Socken.
Stefan kam dann auf die Idee mit der Rettungsdecke, das war schon mal ein Fortschritt, die löste sich schon mal nicht auf und ist außerdem noch günstig zu bekommen.

Letztens kam ich in den Genuß dünne Styroporfolie auszuprobieren, hat auch schon was gebracht, aber die Füße waren letztendlich immer noch zu kalt.

Zwischendurch kam ich auf die glorreiche Idee Finalgon auszuprobieren, das Ergebnis war, daß ich meine Kontaktlinsen danach wegwerfen konnte, meine Füße unter der Dusche gebrannt haben wie Feuer und ich in der Nacht Kühlakkus brauchte (also liebe Kinder, bitte nicht nachmachen).
Der nächste Versuch war dann ein Wärmepflaster, das mit Capsaicin, dieses habe ich zurecht geschnitten und kunstvoll auf die Zehen geklebt (dabei schlauerweise Handschuhe benutzt), mit dem Ergebnis, daß die Füße immer noch kalt waren und der Erkenntnis daß sich Capsaicin und Wasser üüüberhaupt nicht mögen (zw. der Finalgoncreme und dem Wärmepflaster lag aber auch nen Jahr, da vergisst man schon mal Kleinigkeiten).

Dann habe ich von Yasmin den Tipp bekommen mir Zehenwärmer zu kaufen.
Habe ich neulich getan –> Fotostrecke.

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Aaaalso, habe je zwei Zehenwärmer auf den Fuß geklebt, darüber Rettungsdecke, Schuh anziehen, noch die Styroporfolie über den Schuh falten, dann den Überschuh drüber.
An dem Tag (WWBT in Werne, 3 Grad Celsius) hatte ich das erste mal mal keine eisekalten Füße 🙂 sah zwar etwas „wuchtig“ aus, es hat seinen Zweck dennoch durchaus erfüllt.
Auf der Fahrt nach Hause hatte ich die Zehenwärmer erst noch dran gelassen, musste die aber doch recht schnell entfernen, da die Füße mehr als heiss wurden.
Was macht ihr gegen kalte Füße oder besteht bei euch gar nicht das Problem?

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9 Antworten zu Der lange Weg zu warmen Füßen

  1. Andreas schreibt:

    Mein Tip Shimano MW 80, gibt´s für kleines Geld, und ein paar mitteldicke Wollsocken.

    • Sven schreibt:

      So mache ich es auch und dabei nur ein paar Socken. Ist der Schuh zu Eng ist zu wenig Luft zwischen Schuh und Fuß. Ohne diese Isolations Schicht (Luft) wirds noch schneller Kalt. (Wärmeübertragung)

      Mein Socken Favorit sind die von „Grib Grap“ UND !! vorm losfahren stelle ich meine Schuhe auf die Heizung auch wenns verpönt ist. Aber von Anfang an RICHTIG Warme Füße ; )

  2. winter-mtb-schuhe (northwave arctic irgendwas), langlaufsocken vom hofer (so heißt der aldi bei uns) und, wenn’s kälter ist noch überschuhe (furchtbar neongelbes von gore). letzteres brauche ich aber selten. bei der ausfahrt hilft, und da ich ohnehin im winter nur cyclocross fahre, wo das ja dazu gehört, rad schultern und laufen 😉

    • Michaela schreibt:

      Neongelb? Ist für mich schon ein Kaufargument :D. Zwischendurch mal ein paar Minuten gehen lässt die Füße bei mir kurzzeitig wieder auftauen 🙂

  3. Markus schreibt:

    Sind Deine Schuhe ggf etwas zu klein/zu eng???? Etwas Luft macht Sinn.

  4. Daniel schreibt:

    Über den Schuh noch dicke, große Socken (die alten Zechensocken ohne Hacke haben sich da bewährt) ziehen und dann den 2 Nummern größeren Überschuh drüberziehen. Klappt bei mir sogar bis leichte zweistellige Minusgrade. Wenns noch kälter wird, sollte man eh nicht mehr biken.
    So, jetzt geht es ab zum 3.Lauf der WWBT.

    • Michaela schreibt:

      Über den Schuh die Socken? Schneidest Du dann noch ein Loch für die Cleats rein ;)? Heute z.B. bin ich bei 6 Grad Celsius gefahren, ohne die Zehenwärmer, Füße leider eisekalt 😦

  5. Daniel schreibt:

    Klar, über den Schuh die Socken. Und von unten machst Du dann mit einem scharfen Messer die
    Löcher für die Cleats rein. Wenn dann noch ein wenig Luft zu den Überschuhen ist, haste Luft zum isolieren.

    Natürlich sind die Cleats immer eine Kältebrücke. Ich kenn auch ein paar Kollegen, die deswegen mit Wanderschuhen fahren. Im Winter kommt es ja auf den Trainingseffekt an. Rennen werden ja eher weniger gefahren. Da kann man das auch so machen.

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