Wenn du denkst es geht nicht mehr…

…dann kommt von irgendwo ein Bahnrad her 😀

Also, Bahnräder, die sind schon mal leicht. Haben keinen neumodischen Schnickschnack wie ne Scheibenbremse, die haben nämlich gar keine Bremse 😀 so weit so spektakulär. Da man mit diesen Flitzern eh auf eher ungewöhnlichem Terrain unterwegs ist – Holz – wundert sich bestimmt niemand mehr, daß die Räder nicht mal einen Freilauf haben.
Keine Bremse, kein Freilauf und auch noch Holz, wo soll das denn hinführen? Nach Kaarst Büttgen zum Olympiaforum, wohin denn sonst?
Und dann? Gekonntes hinfallen inkl. Gruppenkegeln wenn einer aus der Steilkurve purzelt? Man hört oder liest ja die dollsten Geschichten *weia*.

Entsprechend groß ist die Aufregung als Nutrixxion zum Bahntag nach Kaarst Büttgen einlädt, by the way, 2014 wird grün-schwarz für mich 🙂 ich freue mich sehr, natürlich sage ich zu und falls alle Stricke reißen und ich auf ner Holzbahn vom rechten Weg abkomme (geht das?) mache ich eben nur Fotos. Gut, daß nichts gerissen ist und ich fahren konnte, denn einige Fotos sind leider nichts geworden. Zum Glück nicht alle 🙂
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Auf einem Bahnrad fühlt sich schon das Aufsitzen komisch an… normalerweise stützt man sich mit seinem Gewicht auf sein Schokoladen-Pedal und fährt los um ne Sekunde später zu rollen (im Freilauf natürlich) und sich dann gemütlich auf den Sattel zu setzen. Beim Bahnrad funktioniert es so nicht, sondern ganz anders 😀 hätte ja nicht viel gefehlt und ich wäre nach dem ersten Meter schon umgefallen.
Irgendwann sitzt man aber auf dem Rad, möchte sich zurecht rücken (im Freilauf natürlich) und merkt, daß das so gar nicht geht 😀

Nach dreiundzwölfzig Runden habe ich es dann doch hinbekommen mich auf dem Rad fort zu bewegen. „Looooos, ab in die Kurve mit dir!“ Ich kann unmöglich gemeint sein, war ich doch, aber die Kurve kam mir noch ne Stunde zu früh, also nur im blauen Bereich „zockeln“.
Dann kam Heinz, die gute Seele, nahm mich an die Hand, zeigte mir dies und jenes, oh, ich fahre tatsächlich auf der Bahn! Und warnte mich vor, daß ich nachher in die Steilkurve soll.
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In einem günstigen Moment, ich hatte die Bahn fast für mich allein (heisst, ich kann keinen umschubsen) wagte ich mich in die böse böse Steilkurve, komisches Gefühl, kein Vergleich zu den mini Anliegern im Saalhausener Pumptrack. Oh Wunder oh staune, es klappte (was auch sonst :D) und es machte vor allem eins, ne Menge Spaß 🙂 ein Video gibts auch davon, nur leider ist es sehr dunkel geworden… schade. Ab jetzt sauste ich nur noch in der Steilkurve rum 😀 Herz voran geworfen und hinterher gesprungen/ gefahren.
Zum Schluß kam noch das Derny auf die Bahn, dezent hielt ich mich unter der blauen Linie auf, denn das Derny Tempo hätte ich nicht lange mithalten können, dafür habe ich es geschafft die Pedale zu verlieren, das Hinterrad rutschen zu lassen und allen im Weg zu fahren,sorry dafür. Die Pedale, bei dem nicht vorhandenen Freilauf, einzufangen ist eine gute Koordinationsübung, dennoch nicht zur Nachahmung empfohlen, ging dann doch alles gut zu Ende.

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Vielen Dank an alle Teamkollegen, mir hat es mit euch sehr viel Spaß gemacht 🙂

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2 Antworten zu Wenn du denkst es geht nicht mehr…

  1. Pingback: STARKER BAHNTAG IN BÜTTGEN | JuSt Mountainbiking

  2. Thorsten schreibt:

    Ui, Bahnrad – da hätte ich auch mal Lust dazu…

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