Neee, watt war dat toll :-)

Sundern war toll, richtig prima, von Anfang bis Ende 🙂 könnte nächstes Wochenende da wieder starten.
Prima ist schon das Vorfeld, ein relativ später Start heisst auch mal nen Stündchen länger ratzen, das ist fein. An sich wollte ich als bewährtes pre-race-futter Milchreis kochen, wo die Zeit geblieben ist um es zu kochen weiß ich nicht, so wurde es nur ein Grießsüppchen, das mag ich auch sehr gern und geht sehr fix. Fix geht auch das Beladen vom Auto und noch fixer, zumindest gefühlt, ist man auch schon in Sundern am Start angekommen, einchecken und ab zum Ziel fahren um von dort aus mit dem Rad und (Ruck-)Sack und Pack wieder zum Start zockeln, das war prima und wird demnächst, also nächstes Jahr, wieder so gemacht :-).
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Nicht prima war die Unwucht im Vorderrad *wassollndermist*, rumgeguckt, rumgewuchtet, *grmpf*, die Luft am Start mal rauslassen, rumwalken, entdecken dass das Felgenband und auch der Mantel schief draufgezogen sind… also liebes Vielseitigkeits Sportgeschäft, so habe ich das vorher auch geschafft, hatte es nicht für gut befunden und hab’s deswegen zu euch gebracht…. nun denn, dank Thomas‘ Hilfe wurde dieses Problem minimiert (daaaaaaanke :-)).
Läuft und dreht sich das Rad kann ich auch endlich das Grießbreisüppchen verzehren *leckaaaaaa*, dann rasch die Trikottaschen voll gemacht und den Rucksack zu den netten Mädels gebracht, die sich um den Taschentransport zum Ziel kümmern. Ist sehr unkompliziert und sehr zu empfehlen, wenn man einen grünen Eastpak hat 😉 und den am Ziel wieder in Empfang nehmen möchte.

Zeit zum gescheiten warm fahren hab ich auch, also auf auf und den Puls hochgescheucht und die Beine fliegen lassen, lief hervorragend und so konnte ich mich Richtung Startblock bewegen, in den letzten, man kann eben nicht alles haben, vor allem keine schnelle Bank 😀 in Sundern erfolgt die Startaufstellung nämlich nach der Geschwindigkeit wie man das Startgeld überweist. Dann eben der letzte Block, wird schon schief gehen. Und wie sowas schief gehen kann, es wurde nämlich auch noch die letzte Reihe, zwar konnte ich mir die (unnötige) Wartezeit um überhaupt in den Block zu kommen, mit Josi sehr kurzweilig vertreiben, dennoch, wenn alle von der Kurzstrecke schon aufrücken können, nach dem Start der Marathonisti, man selber noch nicht mal im Block ist, dann sorgt das für kein Stimmungshoch *mimimi*.
Um 10.57 war ich dann endlich drin, die schwerste Hürde somit genommen, das Rennen konnte nur noch entspannt werden 😀
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Den Startschuss habe ich nur sehr dezent gehört, wenn man JWD steht ist das eben so. Irgendwann konnte ich dann auch losrollen, ja, rollen, fahren ging noch nicht, da alle vor mir auch gerollt sind. Roll….roll…. ich kann ab jetzt auch fahren…juchuuuuu…. und wie ich gefahren bin, Lücken in dem sehr dichten Feld gesucht, gefunden, mitten durch, ich wollte so viele Fahrer wie möglich auf dem Asphaltstück überholen, wenn’s nachher in die Felder geht wird’s nicht mehr so einfach mit überholen.
Die erste Feldabfahrt war *hust* staubig und ein Blindflug, sollte öfter passieren, wenn ich nix sehe brauche ich auch nicht zu bremsen :-), das ist prima für mich.
So semi prima war die Auffahrt zum Sportplatz, viele Fahrer und nur relativ wenig Platz, lass bitte keinen sich verschalten, verrutschen…. zumindest nicht vor mir, hihi. Es passierte doch, die Kettenreaktion nach einem Verschalter wo daraufhin alle Fahrer irgendwie anhielten oder gar stehen blieben, funktionierte hervorragend, ein Chemie Labor wäre neidisch geworden :D.
Da ich niemals nicht schimpfe oder gar fluche wenn ich nicht am Berg anfahren kann, schaltete ich 3 Gänge rauf und fuhr, in mir selber ruhend, die letzten Meter zum Sportplatz rauf und blickte nach unten, soooo viele hatte ich schon überholt, das war dann wieder mehr als prima :-).
Viele weitere Überholmanöver folgten, ‚Mitte bitte‘, vorbeisausen, ‚Danke‘. Herrlich. So langsam wurde die Strecke auch ‚luftiger‘ es hatte sich gut entknubbelt und ich kam endlich zügig voran, YES!
Vor mir hatte ich noch diese blöde bergauf Rechtskurve, wobei, ich finde alle Rechtskurven blöd, wenn sie dabei noch bergnauf gehen, sind sie doppelt blöd. So. In weiser Voraussicht sie nicht gescheit zu erwischen ordnete ich mich ganz außen ein, um keinem im Weg rumzustehen wenn ich vom Rad spring, naja, lauf ich eben nen paar Meter, wie war das mit der selbsterfüllenden Prophezeiung :D?
Hach ja, ich hab alle wieder eingeholt 😀
Eingeholt wurde ich, natürlich, im einzigen Trailstück der Strecke…. links-rechts-kreuz-quer oh, schnelle von hinten, kurz anhalten, vorbei lassen, feststellen, dass ich bergab nicht gern anfahre, 3 Meter weiter gelaufen, wieder aufs Rad, runter fahren bis…. ja, genau…. wurzelig, eng, *dafahrichnichtrunter*, also flott runterlaufen und weiter fahren. Man hört schon die Moderation aus dem Zielbereich, gleich bin ich da, oder auch nicht, irgendwie wird doch noch ne Schleife gefahren, jetzt aber, jetzt geht’s wirklich ins Ziel, nach 1:55 und damit 5. Platz (!!!!) der AK werde ich mit roter Fassbrause und nem T-Shirt empfangen.
Obwohl ich dieses Jahr aus der letzten Reihe startete, im letzten Jahr übrigens aus der ersten, war ich heuer schneller unterwegs, bedingt durch die sehr volle Strecke zu Beginn kam ich nicht so zügig vorwärts wie gewollt, es wäre in der Theorie noch eine schnellere Zeit drin gewesen, aaaaaaber, hätte hätte Fahrradkette. Zufrieden bin ich dennoch mit mir :-).
Mit dieser
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konnte ich herrliche Waffeln ergattern, die sind wichtig, richtig wichtig, ich liiiiebe Waffeln, die müssen nach einem Rennen unbedingt sein :-).
Für’s Bike war es der zweite Renneinsatz, es hat sich auch wacker geschlagen ❤
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Freue mich schon heute auf meinen nächsten Start in Sundern 🙂

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