So schön, schön war die Zeit. P-Weg 2015

Dieses Jahr konnte ich endlich wieder mitfahren, nachdem ich letztes Jahr verletzungsbedingt aussetzen musste. Dieses Jahr konnte ich mir auch den Le Mans Start bei der Anmeldung sparen, die hatte ich nämlich verpennt, mit dem Gedanken dass diese wieder im Mai stattfindet und das per Facebook oder so angekündigt wird. Wenn man aber die PWeg Seite nicht geliked hat, kann man auch nicht informiert werden. So sah ich am the day after diverse Meldungen von den Facebook Freunden , dass der Server kurz nicht erreichbar war, oder jemand anders freute sich wie nen Schnitzel über einen Startplatz… naja, ich hätte mich sogar wie zwei Schnitzel gefreut über einen Startplatz, aber hätte hätte Fahrradkette. Umso mehr freute ich mich dass ein Nutrixxion Teamkollege seinen Platz abgibt und ich dieses mal sogar als erste „hier“ gerufen habe :).
Ummeldung erfolgte recht unkompliziert und ab da konnte ich mich auf den diesjährigen PWeg Marathon freuen.
Anders als bei meinen beiden vorherigen Starts durfte ich von recht weit vorne starten und anders als bei meinen beiden vorherigen Starts versprach der Wetterbericht eine Schlammschlacht und zudem liquid sun (oder auch Regen genannt :D).
Da wir aber alle keine Milchbrötchen sind und Schlamm die Medaille des Bikers ist freuten sich alle auf den Start am Sonntag und auf das hochgebrüllt werden bei den Anstiegen. YES! Das gibt es nämlich nur bei euch ihr lieben Plettenberger  <3.
Vor dem Start musste ich leider feststellen dass ich die Hälfte von meinen bereit gelegten Sachen, zum duschen hinterher, erfolgreich Zuhause liegen gelassen habe. Nun denn, wo ich hinterher trockene Sachen herbekomme, da wird sich hoffentlich eine Lösung finden.
Kampfbereitschaft wurde hergestellt

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und ich trudelte nach dem warm fahren in meinen Startblock ein. Ein Hinweis kam noch von einem Helfer, wir sollen bei der Abfahrt nach der Ziege Obacht geben, es wäre dort sehr sehr glatt und rutschig, ein Biker wurde schon mit Schlüsselbeinbruch abtransportiert. Tatsächlich wurde in dieser Abfahrt sehr gesittet gefahren, sehr löblich.
Der Startschuss erfolgte pünktlich um 10.00h und das Feld setzte sich in Bewegung. Die ersten Meter waren etwas schleppend, schließlich möchten mehrere hundert Biker durch die Innenstadt um als erste bei der Ziege zu sein :).
Im Anstieg zur Ziege konnte ich bereits meine Fähigkeiten als Bergziege unter Beweis stellen. Da hochzukurbeln tut immer weh, ist so, aber wenn man dabei noch viele andere überholt tut es nur noch halb so weh, wenn es nur noch halb so weh tut, dann kann man auch noch eine Schüppe drauflegen, nicht :D?
Vor dem zweiten Anstieg hatte ich etwas Sorge, nicht etwa den nicht fahrend zu schaffen, sondern dass vielleicht der Vordermann es nicht schafft, denn, wenn ich hier absteigen müsste, ich käme wohl nicht mehr so einfach auf den Sattel, so hieß es für mich hier vorausschauend fahren, vorsichtig überholen, natürlich mit Ansage. Zum Glück ging alles gut, ich wurde zwar touchiert aber konnte mich retten 🙂 und kam mit Schnappatmung oben an.
Schön war es dieses Jahr im Aqua Magis über ein überbautes Wasserbecken zu fahren, das kannte ich bisher nicht :).
In den darauf folgenden Kilometern ging es flach und gegenwindig an dem Fluß entlang inkl liquid sun, was kann es schöneres geben :D.
Kurz bevor es in den kleinen Trail Richtung Bergsprint ging standen wieder Boxen mit Haribos drin und wieder schaffte ich es nicht mich entsprechend einzuordnen um ein Weingummi zu ergattern :D. Nächstes Jahr werde ich es wieder versuchen ;).
Auf der Bergsprint Strecke, den ich quasi ausgelassen habe, ich kann nicht sprinten, wurde ich leider von einem übereifrigen Mitstreiter aus dem Weg gekegelt mit dem Ergebnis das zwei Biker den anderen im Weg rumlagen und seit gestern diverse Körperstellen von mir in vielen bunten Farben leuchten (Fotos auf Anfrage :D)…. sowas kann passieren, dennoch wäre ein Sorry von dem Mitstreiter angebracht gewesen. Wenn rechts kein Platz ist zum überholen dann schaut man links, ist da auch kein Platz muss man eben ein paar Sekunden warten bis man vorbei kann ;).
Die noch folgenden Anstiege wurden dadurch etwas zäher, im Knie zwickte es doch etwas. Dennoch hörte ich ihn schon rufen, den Hestenberg Trail *weia*, kann ja bei den Bodenverhältnissen nur rutschig werden. Wurde es auch. Da mir eine Bodenprobe reichte ließ ich es langsam und vorsichtig angehen, rutschte hier und da, den Rocket Ron hinten spare ich mir beim nächsten Mal wenn es matschig ist, stieg auch zwischendurch ab, rutschte weiter, wuselte mich durch die Serpentinen und war froh den Trail heile hinter mich gebracht zu haben.
Nur noch ein Kilometerchen bis zum Ziel, die applaudierenden Zuschauer trugen mich förmlich ins Ziel wo ich mit Butterkuchen, T Shirt und alkoholfreiem Bier empfangen wurde.
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Nachdem ich das Bike gewaschen und ins Auto verfrachtet habe, ich mir was trockenes angezogen hatte, ging ich wieder zum Zielbereich um meinen Liebsten in Empfang zu nehmen und mir meine Urkunde abzuholen. Mit einer Platzierung unter den ersten 10 habe ich gerechnet, aber tatsächlich bin ich auf den 5. Rang in meiner Altersklasse gefahren, das hat mich sehr sehr sehr gefreut :), so ein tolles Ergebnis zeigt mir dass ich weiterhin auf dem richtigen Weg bin :).
Für nächstes Jahr hoffe ich, dass ich die Anmeldung nicht verschlafe :D.

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