P-Weg, es ist immer wieder schön :)

An sich habe ich dieses Jahr gar nicht vorgehabt beim P-Weg zu starten, mit den Starts bei den 24h Rennen war ich (an sich) ausgelastet. Als ich dann gesehen habe, dass ein Vereinskamerad (ERG 1900 e.V.) nicht starten kann und den Platz weiter gibt, habe ich dann doch laut hier gerufen :). 

So freute ich mich über den Startplatz und auf das kommende Event. Gestern sollte dann allerdings der Rad Marathon in Remscheid unter die Schmalspurreifen genommen werden, was soll ich sagen, es lief nicht und ich war nicht angetan davon dann heute das Rennen in Plettenberg zu fahren.

War gestern alles andere als ausgeschlafen, da mein Herzensmann und ich auf dem Konzert der Chemical Brothers in Gelsenkirchen waren und es dort später wurde  (hat sich mords gelohnt!! Jederzeit wieder!), in Remscheid bekam ich mal null Druck aufs Pedal, fand die Rennrad Bremsen doof, die Klickpedalen wieder doof, 200km Rad fahren doof und so fuhr ich gestern, leicht geknickt und gefrustet, „nur“ die 70km die allerdings mit 1000hm gespickt waren (wunderhübsche Strecke übrigens!). Wozu die kurze Runde gestern dann gut war, habe ich heute gemerkt.

Als pre Race Futter gab es die alt bewährten Pfannkuchen die ich auf der Fahrt nach Plettenberg verzehrt habe. Vor Ort angekommen hatte die nette Dame, die mir die Startnummer gab, einen Spaß als ich meinte dass es keine höhere Startnummer als meine gibt. Tatsächlich habe ich nur eine höhere Nummer gesehen. Ihr wisst, was das heisst? Genau, ein Start von hinten, ganz hinten, das ist sogar noch weiter hinten als sehr weit hinten :-D. Also, von sehr weit ganz hinten starten, da hinten hört man nicht mal den Startschuss :-D. Einen Ausgleich dazu gab es aber, und zwar hatte ich heute mega Lust auf biken 🙂 und es war herrlich wieder so viele Bekannte zu treffen, toll :). 

Nach dem, nicht hörbaren, Startschuss ging es ganz gemächlich los, ich versuchte direkt ein paar Plätze gut zu machen, was mir aber erst richtig gelang als es aus der Fußgängerzone hinaus ging, sofort gab ich dann richtig Gas und überholte etliche Biker auf dem Weg zum ersten Anstieg des heutigen Tages und wieder war dieser Weg und auch jener am Anstieg zur Ziege gesäumt von vielen vielen Plettenbergern die für ordentlich Stimmung, Randale und Anfeuerung gesorgt haben, *yay* so muß das sein und hört bitte niemals damit auf :).

Bei der ersten Abfahrt habe ich gemerkt, dass ich dieses Jahr doch recht viel Rennrad gefahren bin, habe meine Fahrtechnik gesucht :-D, später im Rennen habe ich sie zwischendurch wieder gefunden, bis dahin habe ich der Physik und meinem Bike vertraut, und natürlich meinen Bremsen. 

Der zweite Anstieg hatte es wie immer in sich, die Steigung und auch der lange Anstieg machen mir nichts aus, im Gegenteil, wenn ich eins für gewöhnlich gut kann ist es bergauf fahren :). Es ist die ganzen Jahre gut gegangen, nur heute musste ich zwei mal vom Rad, denn wenn dort jemand absteigt müssen die Folgenden oft auch runter vom Bike, aber kaum wurde es etwas flacher, konnte ich wieder aufs Bike steigen um weiter nach oben zu kurbeln. Oben hatte es sich dann etwas aufgefächert und ich musste nur noch gegen den, zum Teil, echt rutschigen Schotter kämpfen. 

Was freute ich mich darüber, als das erste Schild für eine Verpflegungsstelle auftauchte, der Gedanke Speis und Trank aufzunehmen beflügelte mich regelrecht und ich fuhr zügig an weiteren Mitstreitern vorbei „Fuuuuutteeeeer“ :-D. Banane und Cola fanden ihren Weg und frisch gestärkt machte ich mich weiter auf den Weg.

Super toll fand ich euch trommelnden Himmelsstürmer, echtes Gänsehautfeeling, bitte nächstes Jahr unbedingt am besten mehrere Trommelstationen aufbauen :). Mit Sicherheit war ich nicht die Einzige die ihr mit dem Trommeln ordentlich gepusht habt :).

Es durfte heuer natürlich nicht die Durchfahrt durch den Vorgarten des Seniorenheims fehlen, ihr habt super Stimmung gemacht, merci dafür 🙂 und die Fahrt durch das Aqua Magis, auch hier wurde für super Stimmung gesorgt. Sehr schön :).

Nachdem nochmals ein knackiger Anstieg zu bewältigen war folgte der,tadaaaa,der Hestenberg Trail,ich kann prima bergauf fahren, aber bergab leider nicht ganz so prima, die Zwischendurch wieder gefundene Fahrtechnik verließ mich pünktlich beim Einstieg in ebendiesen Trail, sorry an alle, denen ich vielleicht im Weg stand, ich werde weiter an meiner Fahrtechnik arbeiten :). Kurz darauf führte die Strecke wieder nach Plettenberg rein und den Zielbutterkuchen konnte man schon fast erschnuppern  (irgendwie habe ich heute tatsächlich den Kuchen verpasst…. kann mir nicht erklären wie DAS passieren konnte :-D). 

Im Ziel selber freute ich mich darüber dass ich das erste mal eine Netto Fahrzeit von unter 3 Stunden habe, und sonst freute ich mich sehr darüber, dass es heute, nach der gestrigen Ausfahrt, so gut fluppte. 

Vielen Dank ihr tollen Plettenberger für das schöne Event heute :). Vielen Dank an Jennifer für die Unterstützung und vielen lieben Dank an Daniel für die tollen Fotos :-* ❤ 

Freue mich schon heute auf den P-Weg Marathon in 2017, dann hoffentlich mit einer direkten Anmeldung von mir, damit ich nicht wieder von ganz hinten, also sehr weit hinten starten darf 😀 

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2 Antworten zu P-Weg, es ist immer wieder schön :)

  1. Markus schreibt:

    Ich starte immer von hinten…und finde das sehr fein 😉
    Wärte gerstern gerne gestartet…..aber der Bandscheibenvorfall ist leider noch zugegen…aber bis zur WinterbikeTrophy sitze ich wieder im Sattel!

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