Was ganz verrücktes…

…und zwar, könntet ihr euch ein Leben ohne (eigenen) PKW vorstellen? Die Strecken die es im Alltag so gibt mit dem Rad oder ganz verrückt, mit dem ÖPNV zurücklegen? 

Vielleicht als Alternative einen 50er Roller zulegen? Gut, Emissionen gibt es dadurch weiterhin, zwar reduziert, aber es gibt sie. 

Was wären die Vorteile würde man etliche Strecken des Alltags mit dem Rad bewältigen? Ganz klar der Kostenfaktor, der hier zu vergebende Punkt geht klar ans Fahrrad. 

Lebt es schon jemand? Die eigene Welt ohne eigenen PKW? Eure Meinung, eure Erfahrungen hierzu interessieren mich brennend :).
Wie ich überhaupt darauf komme mir selber die Frage zu stellen ob es ein Leben nach dem eigenen PKW gibt, war die diesjährige Post der KFZ Versicherung 😉 und daraufhin die Rechnung  (nicht erschrecken wenn ihr sie das erste mal aufstellt) was einen so die Bequemlichkeit kostet. image

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9 Antworten zu Was ganz verrücktes…

  1. Markus schreibt:

    Hi Michaela……ich denke mal das jeder schonmal mit dem Gedanken gespielt hat …. um ihn nach mehr oder weniger kurzer Zeit wieder zu verwerfen.
    Es gibt vermutlich mehr „Dafürs“ als „Dagegens“ das Auto zu behalten….zumindest für mich.
    Bequemlichkeit ist die eine Seite….Unabhängigkeit/Spontanität die andere.
    Und vertu‘ Dich nicht, auch mit ÖNV gibst Du ’ne Menge Geld aus, und auch der verbraucht Ressourcen und produziert Emissionen.
    Und mit ’nem Roller bei strömendem Regen zur Arbeit zu fahren macht definitiv keine Laune!
    Und wie kommst Du pünktlich nach Titmaringhausen zum Marathon? Und wie wieder zurück….dreckig…kaputt….

    Die Idee/der Grundgedanke ist toll und löblich, aber für die Meisten leider nicht im Alltag zu gebrauchen….jedenfalls für mich nicht.

    Wünsche Dir schonmal schöne Weihnachten

    • Michaela schreibt:

      Hi Markus, schön von dir zu hören :). Natürlich kostet der ÖPNV, aber eine Monatskarte, für mich sogar ein Firmenticket, ist günstiger wie ein Auto, dafür müsste ich Abstriche bei der Bequemlichkeit machen, ob ich dafür (schon) bereit bin, weiß ich bisher (noch) nicht, alles ist bisher der Anfang einer großen Überlegung. Natürlich produziert auch der ÖPNV Emissionen aber aus dem Bauch heraus weniger wie mein Auto mit mir und meistens nur mit mir darin. Wobei die verminderten Emissionen bei meinen Überlegungen nur positives Beiwerk sind.
      Einen 50er Roller hatte ich bereits mal, von daher schreckt mich der strömende Regen auch nur bedingt ab, habe Regenzeug und auf der Arbeit kann ich mich umziehen.
      Was mir noch vorschwebt ist bike2work, wie ich das realisieren kann wird sich zeigen, mit etwas Glück wird es abschließbare Fahrradboxen geben, mit weniger Glück ein StVO konformes Rad was ich bedenkenlos draußen absperren kann.
      Wo ich gedanklich ins stolpern gerate ist zwar nicht der Marathon in Titmaringhausen aber eben Rad Veranstaltungen die eben zu weit weg sind um mit dem Rad hinzufahren und echt blöd mit dem ÖPNV zu erreichen sind. Nach Sundern oder Plettenberg mit dem Zug halte ich für unproblematisch…. Örtchen wie Capelle bei der WWBT sind schon eine Herausforderung, eben weil die Bahn wohl einem die Beförderung verweigern kann wenn man zu schmutzig ist.
      Wie gesagt, mit meinen Überlegungen stehe ich noch sehr am Anfang und freue mich über Erfahrungsberichte zu diesem Thema, gleich wie man sich dazu entschieden hat.
      Das eingesparte Geld würde ich dazu verwenden um mal ein Auto zu mieten wenn man für eine Woche oder oder wegfährt. Das wäre immer noch günstiger als ein eigenes „Stehzeug“ zu unterhalten.
      Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich Dir und deinen Lieben ebenfalls 🙂

  2. MatthiasO schreibt:

    Seit September 2012 steht mein Auto quasi nur noch rum: Nach einem Umzug gab es eine gute ÖPNV-Verbindung zur Arbeit, ich bin dann erstmal vier Jahre lang immer mit dem Bus hin und mit dem Rad wieder zurück gefahren. Im Mai diesen Jahres bin ich dann ganz auf das Rad umgestiegen und benutze das jetzt auch täglich für die Fahrt zur Arbeit hin – trotz deutlicher Steigung. Insgesamt bin ich auf den 14,5km genauso lange unterwegs wie mit dem Bus, wenn ich alle Wegezeiten einrechne. Gleichzeitig komme ich viel frischer auf der Arbeit an.
    Das Auto wird nur noch für Fahrten zu Familienfeiern, zur Freundin oder für ein paar kleinere Verabredungen im Winter benutzt. Im Sommer habe ich einige dieser Fahrten auch mit dem Rad absolviert. Dieses Jahr musste ich dadurch nur dreimal tanken. Eigentlich ist es also Unsinn, dass ich noch ein eigenes Auto habe. Gäbe es in Hattingen ein Carsharing-Angebot, wäre das Teil sofort weg. Ein paar der Verbindungen, die ich noch mit dem Auto bestreite, sind im ÖPNV wirklich mies, was der einzige Grund ist, das Ding zu behalten.

    • Michaela schreibt:

      Guten Morgen Matthias, vielen Dank für deinen Kommentar :).
      Nach der guten ÖPNV Verbindung von meinem Zuhause zur Arbeit suche ich noch 😀 von meinem Freund aus, obwohl es mehr Kilometer sind aber in der selben Stadt, käme ich mit dem ÖPNV gut zur Arbeit. Deswegen steht für mich bike2work sehr hoch im Kurs. Das gesparte Geld vom Auto würde ich in gute Winter- und Regenkleidung investieren.

      • MatthiasO schreibt:

        Zur Regenkleidung: So häufig wie man immer denkt, braucht man die gar nicht. Habe gerade meine persönliche Jahresstatistik 2016 ausgewertet:
        179 Mal mit dem Rad zur Arbeit und zurück (19 Mal mit Bus, 54 Mal gar nicht wegen Urlaub oder Krankheit).
        Auf 314 Fahrten war es trocken, 32 Mal gab es Nieselregen, 17 Mal richtigen Regen, 0 Mal Starkregen, 2 Mal Schnee. Fahrten, die deutlich zweigeteilt waren, haben beide Merkmale bekommen – also z.B. sowohl „trocken“ als auch „Nieselregen“.
        Sehr häufig war es so, dass es im Laufe des Tages durchaus auch mal ordentlich geregnet hat, wenn ich dann gefahren bin, war es aber wieder oder noch trocken. Wenn Du die Abfahrtzeiten selber steuern kannst, geht da viel!

      • Michaela schreibt:

        Cool, die Statistik gefällt mir :), auch, dass du überhaupt eine führst. An den Abfahrtszeiten kann ich nicht viel drehen, stehe dem ganzen Vorhaben durchaus optimistisch entgegen.

  3. Thomas schreibt:

    Hi Michaela,

    erst einmal ich wünsche Dir und Daniel alles Gute für das neue Jahr.
    Ich finde Deine Gedanken und Überlegungen ohne ein „Stehzeug“ auszukommen klasse – wir hatten im Urlaub ja darüber gesprochen. Ein Aspekt der mir immer wieder positiv auffällt, ist das gezielte Planen und Handeln – man lebt einfach bewusster. Klar, vielleicht bleibt die Spontanität etwas auf der Strecke aber die Vorteile eines Lebens ohne eigenes KFZ sprechen für sich. Umweltbewusstsein, Parkprobleme, laufende Kosten, Kosten der Anschaffung, Abhängigkeit aus Bequemlichkeit, Abhängigkeit von Werkstätten (die einen fast immer über den Tisch ziehen!), sinnloser Stress im täglichen Straßenverkehr usw, usw. Und wenn es wirklich mal ein Wettkampf oder Termin weiter weg sein soll, lohnt sich ein Leihfahrzeug allemal. Seit 2001 besitze ich kein eigenes Auto mehr, habe ein Ticket 2000, 2 Beine und 2 bikes – mehr braucht es nicht.

    • Michaela schreibt:

      Hi Thomas, das Auto zu verkaufen, auf die Idee kam ich ja nach dem Erhalt des Briefes von der Versicherung über die neue Prämie… daraufhin habe ich gerechnet, und dafür dass es ja wirklich ein Stehzeug ist (der große Bruder vom Stehrumchen) ist es ein wahnsinnig hoher Geldbetrag im Jahr, den mich das Auto kostet. Das Geld kann ich tatsächlich gut für andere Sachen gebrauchen, z.B. für ein Trekkingrad mit dem ich auch einkaufen fahren kann oder zum Gym und die dazugehörigen wetterfesten Kleidungsstücke. Dass dafür der ökologische Fußabdruck besser wegkommt ist ein netter Nebeneffekt. Habe schon mal kurz bei einer Autovermietung nachgeschaut, selbst wenn ich hier und da einen Mietwagen brauche, ist es immer noch günstiger als ein eigenes Auto zu unterhalten.
      Nach dem Urlaub habe ich etliches über Minimalismus gelesen, dabei noch über andere Dinge gestolpert, wie z.B. Waschmittel aus Kastanien selber herstellen, was überhaupt nicht aufwendig ist.

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