Bitte, gebt acht, und bitte…

…. benehmt euch.

Die meisten, so meine Beobachtungen, benehmen sich. Rüpeln nicht, machen keine auf dicke Hose.

Die meisten fahren rücksichtsvoll auch wenn der 20. nicht angeleinte und nicht rückrufbarer Hund den Weg kreuzt. Oder wenn drei Menschen mit Kinderwagen den kompletten Weg auf der ganzen Breite blockieren und dann ganz irritiert sind wenn jemand vorbei möchte, oder der 7. Jogger mit zwei zugestöpselten Ohren unvermittelt den Weg kreuzt ohne sich vorher umzugucken oder sich sonstwie bemerkbar macht.

Dass sich andere Verkehrsteilnehmer daneben benehmen, Autofahrer die mit einem Abstand überholen, den man nicht Abstand nennen kann, wird häufig nicht gesehen. Wer Diskussionen zwischen Autofahrern und Radfahren auf Facebook oder Insta miterlebt weiß wie verhärtet und zum Teil auch echt aggressiv die Fronten sind. Auf beiden Seiten.

Liebe Radfahrer, lasst es uns das besser machen, alle. Fahrt defensiv, passt auf andere mit auf. Guckt nach hinten bevor ihr unvermittelt vom Bürgersteig auf die Straße brettert und der Autofahrer in die Eisen steigen muss um euch nicht umzufahren. Bremst ab bei Hunden, Kindern, anderen Menschen, rüpelt nicht rum wenn ihr auf dem Bürgersteig fahrt, weil die Straße zu gefährlich ist, klingelt auf dem Bürgersteig die anderen nicht aus dem Weg.

Ob mir alles passt? Nein.

Ärgere ich mich regelmäßig über andere Verkehrsteilnehmer jeglicher Art die sich daneben benehmen? Ja. Definitiv ja. Nichtsdestotrotz lässt sich die Beliebtheit von Radfahrern relativ einfach steigern. Fahrt bitte rücksichtsvoll.

Vielleicht gibt es dann Anreize für die Städte Radwege zu bauen die den Namen Radweg verdienen. Aber das ist nochmal ein anderes Thema. Später dazu mehr.

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Wisst ihr was abgefahren ist?

Unter anderem die Fähre von Rostock nach Trelleborg.

Und wisster auch, was bald abfahren wird?

Die Fähre von Stockholm nach Turku.

Wisster nu worum et geht 😃😃?

Wer braucht ein Brevet, wer braucht PBP, wenn es sowat Beklopptes gibt wie die Fahrt zum Nordkap. Von wo wird gefahren? Na, wenn bekloppt, dann wohl richtig, wa? Genau, es wird von Italien aus gefahren. Seit Samstag Morgen um genau zu sein und ich sach euch, dat Live Gemappe is um Klassen spannender als als, als, hmm, als Stranger Things? Naja, ebenbürtig 😃😃.

Da sind se, die ganzen Rabauken, die haben alle ein Ziel, das Nordkap, wisster auch, oder wollter wissen, wie viele Kilometer dat sind 😃? Klar, ersma ganz schön viele. Und bestimmt auch viele schöne. Aber in Zahlen sind das Dreitausendachthundert. Dreitausendachthundert. Dat in einem Rutsch. Für diesen Rutsch haste 22 Tage Zeit. Also weisste schon wohin mit dem nächsten Jahresurlaub, wa? Nache Malediven, drei Wochen, Nordkap, Nordkap, wer will denn schon dahin? Ich sach et dir, 360 Leutchen aus 38 tollen Ecken der Welt.

Hier isse, die Seite wo du dir dat Live Gemappe anguckern kannst http://www.northcape4000.com

Nummer 1, der den Pulk anführt, is schon kurz vor Stockholm und wird sich auf die Überfahrt nach Turku freuen, endlich ma länger als 5 Stunden inne Poofe, denn die Überfahrt dauert 10 Stunden, ich würde ja von den 10 Stunden 8 Stunden über de Reeling hängen, Seeigel zählen, das wäre zumindest meine Ausrede fürs reihern, und danach zwei Stündchen erschöpft vom reihern nen Powernap einlegen.

Und wisster, was das obercoole an Nummer 1 is, der kommt von hier wech. Is dat nich knorke 😃😃? Und so wie dat aussieht, also so aktuell, sieht dat echt jut aus für den Irren da vorne 😃😃.

Habter euch den Link eben schon zu Gemüte geführt? Nich? Nachholen! Getz! Is ja schon irre jenuch sowat zu fahren, mit dem Rad, aber was noch irrer is, du musst selber gucken wo du wat zu fuddern her bekommst, da gibbet nämlich keine Verpflegungsstelle 😱, wo du Prinzenrolle her krichst oder ne BiFi, wo du die ganzen Plörren herbekommst, musste selber luschern. Wo du Plörre herkrichst musste auch selber zusehen.

Kriegst deinen GPS Track und ab dafür. Verabschiedest deinen liebsten Menschi für ma drei Wochen, aber auf der Map siehste ja, was der gerade zaubert.

Und weillet so irre ist, gibbet die auch auf Insta https://instagram.com/northcape4000?igshid=YmMyMTA2M2Y=

Luschern par exellence.

In diesem Sinne, gedanklich am Nordkap, warm eingemummelt, auf die nächsten 3 bis 4 Tage bis Nummer 1 da oben ankommt. Bis dahin gucke ich mir das Live Gemappe an, is spannend 😃

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Die Insel der starken Winde

Fuerteventura ❤️.

Oh, was liebe ich diese Insel, was liebe ich Playitas, was liebe ich La Pared, was ich nicht liebe ist der Hinflug mit 4:45 Stunden. Weia.

Aber auch diese Zeit vergeht, nach verlassen des Fliegers konnte ich direkt meine Tasche in Empfang nehmen, das Autoli in Empfang nehmen und in Playitas von Wencke in Empfang genommen werden 😃. Der Aufzug ist kaputt, ich glaube das waren ihre ersten Worte. Das ist essentiell. Denn die Anlage ist am Hang gebaut und besteht aus vielerlei dererlei sehr vielen Treppen. Und einem Aufzug. Der den Hang hinauf fährt. Wenn er denn fährt. Tat er aber nicht. Kleiner Spoiler, das tat er auch die nächsten 10 Tage nicht.

Die nette Dame von der Rezeption bestellte jemanden der mich inkl Tasche und inkl Wencke zu meinem Haus fuhr. Mir war bekannt, dass sie die Zimmer renoviert haben, aber dass, zumindest, mein Zimmer eine Kitchenette hat, war ein toller Bonus. Zwei Herdplatten, Topf, Pfanne, Teller, Bestecke, haben sie gut gemacht finde ich. Hoffe sehr, dass alle Gäste das pfleglich behandeln damit man lange etwas davon hat.

Natürlich muss im Urlaub ein Radel her, das habe ich mir direkt am Nachmittag geholt aus dem Bikeverleih. Da muss ich bei der Bewertung für Playitas nen dicken Punkt abziehen, denn Bike Nr 1 war schlecht gewartet. Wollte die Sattelhöhe ändern, die Sattelklemme war so fest drangeknallt, selbst der Mechaniker musste viel Kraft aufwenden um die los zu bekommen, ob das so richtig ist wage ich zu bezweifeln. Wie oft ich nachjustieren musste, weil die Sattelstütze wieder in den Rahmen glitt, ich hätte es zählen können. Die Bremsbeläge abgefahren, okay, wieder hin, neue Bremsbeläge bekommen, nun schleifte aber das Vorderrad…. Dann wurde das Bike endlich getauscht. Bike Nr 2 war ordentlich gewartet, da rutschte nix, da schleifte nix, es passte.

An den ersten Tages meines Aufenthaltes war der Wind noch sehr gemäßigt, und von der Windrichtung her wie immer, fährt man aus der Anlage raus haste Gegenwind, fährste zurück haste Rückenwind. Recht simpel, ne? Wenn dazu aber noch Wind von der Seite kommt wird es, äh, naja, schräg, echt schräg, meine Schräglage habe ich schon sehr deutlich wahrgenommen, dankenswerterweise die Autofahrer auch und hielten nochmal extra Abstand. Danke dafür.

Habe gemerkt, dass die Fähigkeit mich zu „quälen“ wieder Einzug gehalten hat, so habe ich mich durchgebissen, fand es aber auch zu geil vom Rückenwind wieder zum Hotel geweht zu werden 🤪. Das macht einfach Laune! Ein paar neue Strecken habe ich ausprobiert, allerdings wurde der Playitas Trail, hmm, umgeleitet? Der direkte Einstieg ist nicht mehr vorhanden, entweder fährt man nen steilen Knappen hoch

Oder man fährt über eine, natürlich nicht verdichtete, Elkawe Spur. Der steile Knappen, ja, steil, aber besser wie diese Spur, und das Schöne am Knappen, wo es bergauf geht, geht es auch wieder bergrunter 🤗, der Rest vom Playitas Trail ist flowig wie eh und je, dennoch war ich begeistert darüber, dass meine MTB Skills, zwar ein paar Flieger später, aber dennoch wiedergekommen sind, zum Teil.

Was auf Fuerteventura natürlich nicht fehlen darf, sind diese, fürchterlich niedlichen, Atlashörnchen. Ja, ich weiß, man soll sie nicht füttern, weil invasive Art. Aber hey, die sind so zahm, ich konnte nicht widerstehen, das Brot von der Bifi Roll mochte das kleine Kerlchen ganz gern. Wenn das kleine Kerlchen an dem Tag noch Bauchschmerzen bekommen haben sollte, ja, dann weiß ich, u.a. wäre ich daran beteiligt gewesen 🙈. Will aber nichts wissen, womit die sonst noch gefüttert werden.

Was während meines Urlaubes wirklich toll war, ein toller Arbeitskollege verweilte mit seiner Frau (viele Grüße an euch beiden 🙂🙂✌️) ebenfalls auf der Insel, und er ist deswegen so toll, weil er ebenso so cool ist wie ich 😎.

Es war mir ein Fest den Tag mit euch zu verbringen 🙂🙃🙂.

Ein Besuch beim Faro de la Enchilada (🤭🤭🤭) darf natürlich nicht fehlen und die Schmugglerhöhen in Ajuy wurden ebenfalls besucht. Und nein, es gibt keine geführte Schwimmgruppe zur Höhle gegenüber 🙈🤪.

Wenn ihr selber mal dort verweilen möchtet, in Playitas, probiert unbedingt Padel Tennis aus, das ist wie Schinkenbrett 2.0 und macht echt Spaß 😃😃. Wenn ihr selber mal dort verweilen möchtet, in Playitas, besucht unbedingt am Mittwoch Abend den kleinen Markt in der Anlage, dort gibt es handgefertigte Dinge zu kaufen, sei es Nähware, Seife mit gefilzter Hülle, gefilzte Bilder, Häkelware, Badezusätze und auch Schmuck. Da waren diesesmal wirklich schöne Sachen dabei.

Ach guck, habe doch noch Fotos von den Höhlen gefunden. Spektakulär ist nicht nur die Höhle, sondern auch der Weg dorthin. Steil, steiler, am steilsten, warum ist hier kein Geländer?

Gehäkelt habe ich natürlich auch, herausgekommen ist ein Dreieckstuch, mit reflektierendem Faden, für bessere Sichtbarkeit, wenn das Tuch im Herbst getragen wird, ersetzt keine helle Kleidung, oder gar echte Reflektoren an der Jacke, aber ist eine Ergänzung.

Zu sehen sind auch die Schläger fürs Padel Tennis, aber meine Spielpartnerin wollte nicht mit aufs Bild. Warum eigentlich nicht Wencke 😃?

Nachdem ich 10 Tage an diesem herrlichen Fleckchen Erde verweilen durfte, hatte der Pilot auf dem Rückflug ein Einsehen und flog die Route schneller als der hinfliegende Pilot, keine Ahnung warum der auf dem Hinflug so getrödelt hat (😂), 3:36 Stunden. In Düsseldorf empfing mich meine Frau ❤️❤️, obwohl sie eigentlich arbeiten sollte, aber so ist das wohl mit Überraschungen *fingerscrossed, da wird der Spätdienst vorgeschoben und hatte aber Frühdienst. Zuhause angekommen quietschten mich direkt die Meerschweinchen freudig entgegen 😃😃, vielleicht hatten sie, Überraschung, auch einfach nur Hunger und wollten was zu essen haben 😅.

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Ride of Silence

Ride of Silence was ist das?

Vielleicht sind sie euch schon aufgefallen, weiß lackierte Räder am Straßenrand, mit denen hat es auf sich, dass sie für einen, im Straßenverkehr tödlich, verunglückten Radfahrer stehen. Hier in Essen stehen sechs davon. Sechs zuviel.

Bei dem Ride of Silence werden diese Stellen angefahren, mit dem Rad, angemeldet als Demo und dadurch begleitet von der Polizei. Allerdings ist dieser Ride eine stille Veranstaltung, im Gegensatz zur Critical Mass, es wird darum gebeten in weißer Kleidung zu erscheinen. Es wird unterwegs nicht geklingelt, keine laute Musik gehört, nicht laut gesprochen.

Eskortiert von den Polizei, die die Straßen entsprechend gecorkt hat, ging es zum ersten Ghostbike an der 224, an der Shell Tankstelle, eine Frau wurde von einem LKW erfasst, der auf die Tankstelle fahren wollte, ihren Mann hatte der LKW Fahrer allerdings bemerkt. Bei diesem Stopp, wie auch bei den anderen hatte ich Tränen in den Augen, wo ich geweint habe, als wir an der Kreuzung Altendorfer Straße/ Westendstraße am Ghostbike standen, ein 8 Jahre altes Mädchen, was sich korrekt verhalten hat, wurde von einem LKW überrollt, dessen Fahrer hat das Mädchen übersehen, eine Freundin des Mädchens, was hinter ihr fuhr, hat es mitansehen müssen 😞😞😢😢. Das wird ein Tag gewesen sein, wo Polizisten ihre Arbeit nicht mögen, wenn sie den Eltern berichten müssen was passiert ist. Das kann nur schrecklich sein.

An anderer Stelle wurde ein 85 Jahre alter Mann 250m von einem LKW mitgeschleift. Allein die Vorstellung, es nimmt mich mit, ich habe auch jetzt Tränen in den Augen.

Beendet wurde die Demo gegen 21 Uhr am Willy Brandt Platz in Essen, am sonst üblichen Treffpunkt der Critical Mass, diese findet in Essen jeden zweiten Freitag im Monat statt.

Ich freue mich auf den Tag, an dem es gelingt, den Auto- sowie den Fahrradverkehr räumlich so zu trennen, dass solche lebensbedrohlichen Situationen nicht mehr vorkommen. Ebenso freue ich mich auf den Tag, wo jeder Rücksicht auf jeden nimmt, nicht immer auf sein Recht besteht, und jeder daran denkt, dass auch der andere abends wohlbehalten zu seinen Lieben möchte.

Die Niederlande und Kopenhagen in Dänemark machen es vor. Dort haben Radfahrer eine eigene Infrastruktur, eigene Ampel, gut, ein paar davon gibt es auch hier schon, eigenen Kreisverkehr. Aber dazu gibt es noch einen eigenen Blogpost.

Folgend eine Grafik, wie das Corken funktioniert und warum das so sehr wichtig ist.

Noch eine Information zum Ride of Silence, dieser findet jeden 3. Mittwoch im Mai statt, überall dort, wo Ghostbikes aufgestellt sind.

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Was bisher geschah….

… ein neues Hobby habe ich gefunden, häkeln, der ein oder andere hat es schon auf Instagram gesehen (ela.hae eskelt) oder trägt bereits einen Schal von mir, benutzt einen der Kissenbezüge oder ein Baby kuschelt sich in die neue Decke bzw wird eingekuschelt 🥰.

Beim Häkeln mag ich es Serien zu schauen, so habe ich Prison Break durchgesuchtet, jaja, ich weiß, die hätte ich damals schon gucken können :-D, und aktuell Homeland.

Geradelt bin ich in letzter Zeit eher selten bis gar nicht, eigentlich gar nicht, aus Gründen, da machste nix.

Vor knapp einem Jahr habe ich mir einen neuen Sattel zum ausprobieren gekauft, einen von Terry, vor drei Tagen habe ich es endlich geschafft den zu montieren (Applaus bitte 😂), da mir der Ruby von Speiseeis irgendwie nicht mehr passen wollte, warum auch immer, wobei ich denke, dass es an der „neuen“ Gewichtsverteilung liegt. Sei es drum, den neuen dann endlich montiert, und in diesem Zuge auch wieder Flatpedalen ans Alltagsrad geschraubt, so bin ich doch eine ganze Ecke flexibler was die Schuhe betrifft und das taugt mir doch mehr.

Herausgekommen sind dabei gestern 30 feinste Radkilometer 🥰🥰🤩🤩, ich habe jeden einzelnen genossen, jawollo, habbich 🙂🙃.

Es war zwar kalt, das macht mir zum Glück nicht viel aus und die Sonne schien so herrlich vom blauen Himmel, sie wärmte mir das Gesicht, so angenehm, so wundervoll, watt war datt schön.

Heute merke ich, dass ich wenig Stützmuskulatur habe, der hauseigene Kater schnurrt etwas 😂, der schnurrt die Muskeln an. Dafür war die Puste gut und die Beine freuten sich über das Radeln. Bezüglich des Radelns habe ich noch etwas geplant, hat vermutlich etwas mit einem neuen Rad zu tun 🙈🤭🤷, dafür brauche ich allerdings einen Termin beim örtlichen Einzelhandel, den wird es ab nächste Woche wohl geben, falls ich die neuen Corona Regeln verstanden habe 🤪🤪, wobei es mit Sicherheit Absicht war von der Politik die so zu verkomplizieren dass man am besten direkt zu Hause bleibt 😆😆.

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I have a dream

Etwas kitzelt mich an der Nase, eine Feder, es ist kurz vor sieben Uhr, im August, im Jahr 2023, lange brauche ich nicht zum wach werden, obwohl ich nur drei Stunden geschlafen habe.

Kurz strecke ich mich, wusel mich aus der Rettungsdecke heraus, versuche sie so ordentlich wie möglich zusammen zu falten, denn ich werde sie noch brauchen und ziehe die dicken Socken aus. In der einen Seitentasche habe ich noch frische normale Socken, schnell schlüpfe ich in sie hinein und ziehe mir fix die Randschuhe an.

In der Hoffnung gleich eine Bäckerei oder eine Tankstelle zu finden um einen grossen Becher Kaffee mit viel Milch zu erstehen und vielleicht ein Brötchen mit Salami, Cola wäre auch nicht schlecht, die von gestern ist fast leer. Vielleicht wäre aber auch ein Energy Drink nicht verkehrt für diesen Tag. Aber erst ziehe ich noch den Fleece Pulli aus und tausche ihn gegen eine Windweste. Noch das Buff auf den Kopf, Helm drauf, es kann weitergehen.

Etwas mühselig steige ich auf meinen Randonneur, als ich mir den gekauft habe schaute mich meine Frau entgeistert an, als wollte sie mir sagen, dass ich doch schon genug Räder hätte, nun, für dieses Vorhaben brauchte ich den aber, unbedingt! Mein rechtes Knie knackt beim Treten der Pedale, es muss erst warm werden, ich befürchte, das Knie schläft noch etwas…. Naja, bis zur Tankstelle bzw Bäckerei wird es schon wach werden. Ah, davon ist ein Schild, in 300 Metern muss ich eh rechts abbiegen, ich habe es im Gefühl, dort werde ich Kaffee finden, einen großen Topf Kaffee, und ein Salami Brötchen und einen Energy Drink und und… mir wird noch etwas einfallen was ich haben möchte. Wahrscheinlich werde ich mir noch etwas Schokoladenhaltiges aussuchen, nur von einem Salamibrötchen kann man ja kaum satt werden. Bei dem was noch auf mich wartet werde ich noch reichlich Kalorien brauchen und verbrauchen.

Da ist die Kreuzung wo ich rechts abbiegen muss und da ist die ersehnte Tankstelle, es stehen schon andere dort, die haben bereits Kaffee, flott bin ich dort, stelle das Rad zu denen der anderen, Angst dass gleich zwei dort stehen habe ich hier überhaupt nicht. Im Verkaufsraum ist es mucklig warm, das tut richtig gut. Bestelle meinen Kaffee und das Salami Brötchen und gehe nach draussen um zu schauen ob ich mich mit den anderen Radfahrern unterhalten kann, es spricht keiner deutsch aber drei sprechen englisch, sie kommen aus Finnland und Polen, warum sie den Zauber hier mitmachen, so ganz können sie es mir nicht sagen, allerdings kann ich diese Frage auch nicht beantworten. Man kann es, also tut man es. Worauf man sich einlässt hat man zwar gehört aber noch nicht wirklich realisiert.

Der Kaffee wird gemeinsam getrunken, schließlich noch etwas Essen erworben und beschließt einige Kilometer zusammen zu fahren.

Nachdem wir aus dem Ort heraus gefahren sind, ich netterweise in dem Windschatten der drei Herren, noch kann ich gut mithalten, befürchte aber bei einer längeren Steigung den Anschluss nicht behalten zu können, geht es weiter nach Westen. Immer weiter. Nicht schnurgeradeaus aber stetig. Die Sonne steigt höher und somit wird es wärmer, meine Windweste kann ich nun etwas öffnen, aber ich lasse sie lieber noch an, da es hier relativ windig ist, ist die Gefahr zu groß um auszukühlen.

Wohin führt mich der weitere Weg? Geht er noch weiter? Wenn ja wie weit? Wenn nein, wird umgedreht?

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Was zaubert Kettequer denn noch so?

Zaubern im hexhex Sinne (an dieser Stelle viele Grüße an Bibi Blocksberg und ich habe seit eben totalen Appetit auf Kartoffelbrei), ist natürlich nicht damit gemeint, eher so, was mache ich, wenn ich nicht auf dem Rad sitze, jaaaaa, so viel sitze ich zur Zeit nicht auf dem Rad, und wenn ich doch mal drauf sitze, fahre ich zur Arbeit oder ich pflege meine Wehwehchen weil ich den Sattel immer noch nicht richtig eingestellt habe, wobei ich die Wehwehchen hinterher pflege und mir während der Fahrt sage, dass ich endlich mal den Sattel einstellen soll, wegen der Wehwehchen die ich hinterher zu pflegen habe.


Also was ich mache, wenn ich nicht auf dem Rad sitze, ich sitze auf der Couch wie jeder andere auch und frage mich wann der Corona Spuk vorbei ist, und wenn ich damit fertig bin, ich komme so langsam auf den Punkt 😄, gehe ich raus und fange Pokémon, immer noch, seit fast zwei Jahren. Das Schöne daran ist, das habe ich letzte Woche festgestellt, dass beim langsamen Radfahren (zur Arbeit z.B), denn das kann ich besonders gut, die Kilometer auch bei Pokemon Go gezählt werden. Das bringt mir zwar keine Shiny Pokemon in mein Säckel, auch keine 100er, aber dafür persönlichen Ruhm als ich gesehen habe, dass ich in der einen Woche tatsächlich 120km zurück gelegt habe!
Für die einen ist es Pillepalle, war es für mich vor vier Jahren oder so auch noch, da bin ich die 120km auch an einem Tag gefahren, vor dem Frühstück. Anfahrt zu einer RTF, ein leichtes Kuchen Frühstück, RTF fahren, unterwegs checken ob die Plätzchen und Stullen den Ansprüchen genügen und nach der RTF eine leichte Bratwurst Mahlzeit.

Aber heute freue ich mich soooo mega über 120 gefahrene Kilometer in einer Woche 💪💪💪💪. Dazu die ganzen Bonbons die man sich verdient hat (das war jetzt Pokemon Kram), juchuuu.

Ich freue mich grundsätzlich über jeden gefahrenen Kilometer und über jeden gelaufenen auch.
Das ist nämlich, wenn man krank ist, keine Selbstverständlichkeit. Genauer überlegt ist nichts selbstverständlich, es wird einem zwar oft so verkauft, dass doch vieles selbstverständlich ist, morgens aufstehen, malochen gehen (glücklich ist derjenige, der mit dem, nicht selbstverständlichen, Rad dahin fahren kann/ darf), nach der Plackerei noch Essen nach Hause schaffen, was für ein Glück, dass wir es für einen Obolus in der Nachbarschaft erwerben können und nicht so selber die Kartoffeln ziehen müssen, aus den gekauften Kartoffeln Kartoffelbrei zaubern (🙂🙃🙂🙃).
Alles so vermeintlich selbstverständlich….. Isses aber nicht. Auch wenn es einem oft so verkauft ist. Man selber ist auch nicht selbstverständlich. Wenn jemand freiwillig bei einem bleibt, ist das nämlich nicht selbstverständlich sondern ein Geschenk.
Auch sonst ist kaum etwas selbstverständlich.


Dasset getz so filosofisch (Fisch zum Mittag wäre auch nicht verkehrt 🤔) wurde war nicht beabsichtigt aber durchaus willkommen.

Und wer getz noch wissen möchte wasset mitte Pokémon auf sich hat, dem zeige ich nun meine neueste Errungenschaft, Das ist ein Marill, genauer gesagt, ein shiny Marill, shiny Pokemon sind seltene Farbvarianten, die sehr sehr heiss begehrt sind. Normalerweise ist das Marill blau, aber in grün wie hier, gefällt es mir dann doch besser 🙂.





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Ich taue auf…

… bei aktuellen 25 Grad auch kein Wunder 😄. So tummel ich mich gerade auf Fuerteventura herum, mit Fahrrad, Wander- und Sportschuhen.

Hier in dieser Ecke der Insel habe ich bisher keinen Urlaub verbracht, was daran liegt, dass ich sonst gerne im Playitas Ressort bin, die aber voll sind und ich deswegen auf La Pared – Powered by Playitas ausgewichen bin.

Wie man sieht, isset hier aber auch hübsch 😀😀.

In Playitas war ich dennoch kurz zu Besuch ❤️, hatte etwas Pipi inne Augen, aber nur ganz kurz, Playitas ist halt Playitas und auch wenn et in La Pared auch schön is, Playitas is eben Playitas. Habe ich euch schon von Playitas berichtet? Dass et da schön is 😄?

In Gran Tarajal war ich auch, ein paar Pokemon fangen, ein paar Haare schneiden bzw abrasieren lassen, aber Gran Tarajal ist halt nicht so hübsch wie Playitas (jaja, ich höre ja schon auf damit 🤪😄). Der Friseur hat sein Handwerk gut verstanden, trotz Kommunikation mit Händen und Füßen und ich bin zufrieden zurück nach Playitas wo es so hübsch ist La Pared gefahren.

Da war ich auffem Berg, zwischen La Pared und Cardon, trainiert bin ich nicht wirklich, noch nicht, deswegen habe ich auf die Abfahrt nach Cardon verzichtet, ich taue schließlich jetzt erst wieder langsam auf, und bin stattdessen runter nach La Pared gesaust.

Ohne Fahrrad bin ich zwischendurch auch unterwegs, mit den neuen Wanderschuhe von Decathlon, an dieser Stelle ein danke schön an die gute Beratung, für den Zweck genau die richtigen Schuhe, und ich hoffe, dass diese Sohlen länger halten wie die von dem teuren Wanderschuh Label.

Nun bin ich noch drei Tage hier und am Donnerstag geht es nach Hause, wo ich endlich wieder meine Freundin ❤️ in die Arme nehmen kann 🥰🥰. Fast drei Wochen ohne sie sind doch recht lang….

Macht es euch fein ihr Lieben 🙂👋👋

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Das erste Jahr ohne…

… ohne eigenes Auto.

Was soll ich sagen? Es ist super! Super befreiend, ich muss mich nicht mehr im Stau rumärgern, keinen Parkplatz suchen, nicht an TÜV oder ähnliches denken, geschweige von den ganzen Kosten… Versicherung, Inspektion, Reifen einlagern, dies das Ananas.

Mobil bin ich dennoch, mit dem Rad, zu Fuß, bei Bedarf mit einem Mietwagen, denn eine Leihstation von dem Verleiher mit der grünen Schrift auf weißem Grund habe ich praktisch quasi direkt vor der Haustür. Mobil bin ich auch mit meinem Ticket2000, so gehört Essen zu einem Kreis von Städten die Gelder bekommen haben um ein Abo Ticket für zwei Jahre für die Hälfte anzubieten, das Kontingent war beschränkt und zum Glück war ich schnell genug eines der subventionierten Tickets zu ergattern. Das öffentliche Verkehrsnetz ist in Essen gut ausgebaut, ob mit S Bahn, Straßenbahn oder Bus, es ist bequem um von A nach B zu kommen.

Ich kann während der Fahrt meinen Gedanken nachhängen, kann im Zug lesen und entspannen. Es ist um ein vielfaches stressfreier.

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Geschützt: Da bin ich getz aber Radlos

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