Sport Sport Sport und das im Urlaub? Aber ja :)

Neulich hatte ich Urlaub, so weit so unspektakulär, eigentlich sogar zweimal Urlaub und beide waren richtig richtig schön🙂. Der erste Urlaub war am Lago Maggiore, mit dem Herzensmann  <3, ein kleiner Ort oberhalb des Sees, St. Agata,  beherbergte uns für eine Woche, so konnte man dort Rad fahren oder es auch sein lassen, so wie ich es die meiste Zeit getan habe😀 (das war wirklich wenig was ich dort gefahren bin), und wandern kann man dort, für den nächsten Aufenthalt dort werde ich mir noch Wanderschuhe zulegen. 

Der zweite Urlaub war endlich wieder mal auf Fuerteventura, ich liiiiebe diese Insel, allerdings war ich heuer nicht in Costa Calma sondern in dem kleinen Fischerdörfchen Las Playitas in der gleichnamigen Hotelanlage, super toll sag ich euch. Welcome to Sixpack Wonderland😀.

Das ist nämlich die Hotelanlage wo sich etliche Triathleten herum treiben und man quasi in Tischnachbarschaft mit Herrn Frodeno, Kienle oder Frau Beranek  (die tatsächlich zu dem Zeitpunkt auch dort weilte) speisen kann. Diese Anlage ist aber nicht nur für Trias gemacht sondern für alle die gern und viel Sport machen möchten oder einfach anderen beim Sporteln zugucken möchten. Wenn man mag kann man von morgens 8 bis abends 19h sich bewegen, sei es dass man morgens vor dem Frühstück ne Runde schwimmen geht (Kraul schwimmen ohne absaufen ist wirklich eine Kunst😀 ) Core Training macht und daraufhin die ganze Woche Muskelkater hat, Body Functional, Body Jump, Body Combat, Body hastenichgesehen oder Pilates, wobei ich dachte, dass Pilates so nen chilliger Entspannungskurs ist…. die die wissen was Pilates ist schmunzeln jetzt wahrscheinlich. Ich hab dabei nicht mehr geschmunzelt, himmel, was hab ich mich vertan😀. Dennoch, hat Spaß gemacht, alle Kurse haben irre viel Spaß gemacht. Der Sporttag ging mit ner guten Stunde Stretch&Relax zu Ende, auch dieser Kurs tat unheimlich gut🙂.

Hat man mal keine Lust auf Sport kann man sich dort mit einem leckeren Cappuccino in den Schatten zurückziehen und die Seele baumeln lassen oder im Oasis Park Giraffen füttern  :).

Mir hat es dort so gut gefallen, ich werde wieder dort Urlaub machen und dann wohl auch mal dort Rad fahren. Ich saß nicht einmal auf dem Bike dort und was soll ich sagen, ich habe es genossen und ich habe es genossen mal alles andere an Sport zu machen🙂.

Nicht zu vergessen, nicht nur Sport kann man dort machen sondern auch super toll essen, ob Sportgerecht oder zum geniessen,  das Buffet im Hotel lässt keine Wünsche offen🙂.

Und wer noch etwas extra Kohle ausgeben möchte, da gibt’s den tollen Sportshop auf dem Gelände mit noch tolleren Sportklamotten, Playitas, free your mind🙂.

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P-Weg, es ist immer wieder schön :)

An sich habe ich dieses Jahr gar nicht vorgehabt beim P-Weg zu starten, mit den Starts bei den 24h Rennen war ich (an sich) ausgelastet. Als ich dann gesehen habe, dass ein Vereinskamerad (ERG 1900 e.V.) nicht starten kann und den Platz weiter gibt, habe ich dann doch laut hier gerufen🙂. 

So freute ich mich über den Startplatz und auf das kommende Event. Gestern sollte dann allerdings der Rad Marathon in Remscheid unter die Schmalspurreifen genommen werden, was soll ich sagen, es lief nicht und ich war nicht angetan davon dann heute das Rennen in Plettenberg zu fahren.

War gestern alles andere als ausgeschlafen, da mein Herzensmann und ich auf dem Konzert der Chemical Brothers in Gelsenkirchen waren und es dort später wurde  (hat sich mords gelohnt!! Jederzeit wieder!), in Remscheid bekam ich mal null Druck aufs Pedal, fand die Rennrad Bremsen doof, die Klickpedalen wieder doof, 200km Rad fahren doof und so fuhr ich gestern, leicht geknickt und gefrustet, „nur“ die 70km die allerdings mit 1000hm gespickt waren (wunderhübsche Strecke übrigens!). Wozu die kurze Runde gestern dann gut war, habe ich heute gemerkt.

Als pre Race Futter gab es die alt bewährten Pfannkuchen die ich auf der Fahrt nach Plettenberg verzehrt habe. Vor Ort angekommen hatte die nette Dame, die mir die Startnummer gab, einen Spaß als ich meinte dass es keine höhere Startnummer als meine gibt. Tatsächlich habe ich nur eine höhere Nummer gesehen. Ihr wisst, was das heisst? Genau, ein Start von hinten, ganz hinten, das ist sogar noch weiter hinten als sehr weit hinten😀. Also, von sehr weit ganz hinten starten, da hinten hört man nicht mal den Startschuss😀. Einen Ausgleich dazu gab es aber, und zwar hatte ich heute mega Lust auf biken🙂 und es war herrlich wieder so viele Bekannte zu treffen, toll🙂. 

Nach dem, nicht hörbaren, Startschuss ging es ganz gemächlich los, ich versuchte direkt ein paar Plätze gut zu machen, was mir aber erst richtig gelang als es aus der Fußgängerzone hinaus ging, sofort gab ich dann richtig Gas und überholte etliche Biker auf dem Weg zum ersten Anstieg des heutigen Tages und wieder war dieser Weg und auch jener am Anstieg zur Ziege gesäumt von vielen vielen Plettenbergern die für ordentlich Stimmung, Randale und Anfeuerung gesorgt haben, *yay* so muß das sein und hört bitte niemals damit auf🙂.

Bei der ersten Abfahrt habe ich gemerkt, dass ich dieses Jahr doch recht viel Rennrad gefahren bin, habe meine Fahrtechnik gesucht😀, später im Rennen habe ich sie zwischendurch wieder gefunden, bis dahin habe ich der Physik und meinem Bike vertraut, und natürlich meinen Bremsen. 

Der zweite Anstieg hatte es wie immer in sich, die Steigung und auch der lange Anstieg machen mir nichts aus, im Gegenteil, wenn ich eins für gewöhnlich gut kann ist es bergauf fahren🙂. Es ist die ganzen Jahre gut gegangen, nur heute musste ich zwei mal vom Rad, denn wenn dort jemand absteigt müssen die Folgenden oft auch runter vom Bike, aber kaum wurde es etwas flacher, konnte ich wieder aufs Bike steigen um weiter nach oben zu kurbeln. Oben hatte es sich dann etwas aufgefächert und ich musste nur noch gegen den, zum Teil, echt rutschigen Schotter kämpfen. 

Was freute ich mich darüber, als das erste Schild für eine Verpflegungsstelle auftauchte, der Gedanke Speis und Trank aufzunehmen beflügelte mich regelrecht und ich fuhr zügig an weiteren Mitstreitern vorbei „Fuuuuutteeeeer“😀. Banane und Cola fanden ihren Weg und frisch gestärkt machte ich mich weiter auf den Weg.

Super toll fand ich euch trommelnden Himmelsstürmer, echtes Gänsehautfeeling, bitte nächstes Jahr unbedingt am besten mehrere Trommelstationen aufbauen🙂. Mit Sicherheit war ich nicht die Einzige die ihr mit dem Trommeln ordentlich gepusht habt🙂.

Es durfte heuer natürlich nicht die Durchfahrt durch den Vorgarten des Seniorenheims fehlen, ihr habt super Stimmung gemacht, merci dafür🙂 und die Fahrt durch das Aqua Magis, auch hier wurde für super Stimmung gesorgt. Sehr schön🙂.

Nachdem nochmals ein knackiger Anstieg zu bewältigen war folgte der,tadaaaa,der Hestenberg Trail,ich kann prima bergauf fahren, aber bergab leider nicht ganz so prima, die Zwischendurch wieder gefundene Fahrtechnik verließ mich pünktlich beim Einstieg in ebendiesen Trail, sorry an alle, denen ich vielleicht im Weg stand, ich werde weiter an meiner Fahrtechnik arbeiten🙂. Kurz darauf führte die Strecke wieder nach Plettenberg rein und den Zielbutterkuchen konnte man schon fast erschnuppern  (irgendwie habe ich heute tatsächlich den Kuchen verpasst…. kann mir nicht erklären wie DAS passieren konnte :-D). 

Im Ziel selber freute ich mich darüber dass ich das erste mal eine Netto Fahrzeit von unter 3 Stunden habe, und sonst freute ich mich sehr darüber, dass es heute, nach der gestrigen Ausfahrt, so gut fluppte. 

Vielen Dank ihr tollen Plettenberger für das schöne Event heute🙂. Vielen Dank an Jennifer für die Unterstützung und vielen lieben Dank an Daniel für die tollen Fotos :-* <3 

Freue mich schon heute auf den P-Weg Marathon in 2017, dann hoffentlich mit einer direkten Anmeldung von mir, damit ich nicht wieder von ganz hinten, also sehr weit hinten starten darf :-D 

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Rekordverdächtig schnell… (oder, komm gut durch die Nacht)

…bin ich letzte Woche Sonntag Abend eingeschlafen😀

Kurz vorher bin ich als Solostarterin in Duisburg beim 24h MTB Rennen gefahren, mit 255km ein persönlicher Rekord und auch sonst lief alles prima. Meine Motivation stimmte, die Gedanken stimmten, das Umfeld stimmt, herrlich, so könnte es immer sein🙂, wäre es beim Alfsee auch so gewesen…. tja, hätte hätte Fahrradkette😉

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Aus dem Alfsee habe ich gelernt und mein Equipment, das Meiste war das Essen, arg zusammen gestrichen und das war eine prima Entscheidung, das Packen vorher lief mega stressfrei ab (irgendwie sieht das wenig aus….), es passte alles in meinen Karpartenblitz und dennoch habe ich alles dabei gehabt was ich zu einem 24h Rennen brauche. Meine Überlegung, ob es bei Tüten Kartoffelpüree ausreicht nur heißes Wasser drauf zu kippen, musste zwar vertagt werden, aber ich bin auch ohne Kartoffelpüree satt geworden.

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Der Hauptbestandteil meiner Nahrung bestand aus Pülverchen und Riegel von Ultrasports, es ging nichts im Bauch rum, alles blieb wo es hingehörte und beim nächsten Rennen werde ich wieder darauf zurückgreifen, denn von den ganzen anderen Riegeln wird mir komisch im Bauch und das ist etwas was ich bei so einem Event überhaupt nicht gebrauchen kann. Dazu hielt ich hier und da beim Verpflegungsstand an der Strecke an um Cola und Banane zu mir zu nehmen, echt toll, wenn die Helferlein einen schon erkennen und den Becher nur halbvoll mit Cola machen, einen ganzen schaffte ich nicht und die Hälfte wegkippen wäre zu schade gewesen. So gut versorgt kam ich supergut über die Strecke.

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Das Rennen an sich, war erfreulich unspektakulär, es startete pünktlich um 12h am Samstag und endete pünktlich um 12h am Sonntag, dazwischen fuhr ich 33 Runden und habe wieder sooo viel lieben, herzlichen, motivierenden Zuspruch erhalten, ich hatte ganz oft Pipi inne Augen, so toll fand ich das🙂 danke an alle dafür🙂 ich hoffe ich erreiche euch alle mit diesem Blogpost🙂.

Nach dem im letzten Jahr zum Teil echt saumäßiges Verhalten auf der Strecke zu sehen und zu spüren war, gab es heuer Rückennummern für alle Fahrer inkl. dem Vornamen, so konnte man Übeltäter direkt mit Namen ansprechen😉 aber die waren erfreulicherweise in der Unterzahl, so wurde ich „nur“ drei mal touchiert (das macht man trotzdem nicht!) und auch sonst recht risikolos überholt.

 

Alles in allem kann ich sagen, daß es super viel Spaß gemacht hat dieses Jahr🙂, endlich mal in Ruhe Rad fahren, toll betreut zu werden, viele nette Menschen wieder zu sehen.

Vielen Dank an emotion sportswear für die Unterstützung🙂 hübsch angezogen macht es gleich nochmal soviel Spaß!

sportograf-85374851Bilder sind von Sportograf.

 

 

 

 

 

 

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Radmarathon in Bonn – check ✔

So führte uns der Weg am letzten Wochenende nach Bonn, zum diesjährigen Bundesradsporttreffen, genauer zum dazu gehörenden Rad Marathon. Nachdem der letzte in Gelsenkirchen vorzeitig durch den Veranstalter abgebrochen wurde, der Frust entsprechend war, das Unverständnis sogar noch höher, freuten wir uns auf den Marathon in Bonn. Mit 204 km und guten 2200 hm für mich eine Hausnummer, weil ich vorher noch nie so viele Höhenmeter ausserhalb eines Rennens gefahren bin und schon gar nicht mit dem Renner. Da der Start um Punkt 6.30h erfolgen sollte und der Nachbar von Daniel seinen Hauptwohnsitz in Bonn hat bot es sich an bereits am Samstag anzureisen und vielleicht dort zu übernachten, so wurden wir dort mit offenen und äußerst herzlichen Armen empfangen und mit einer super leckeren Bolognaise Sauce zu Nudeln verköstigt, vielen lieben Dank dafür❤. Ein Bett wurde für uns gerichtet, ein Frühstück ebenfalls und so begaben wir uns zu einer erholsamen Nacht.
Am Sonntag Morgen klingelte um 4.45 der Wecker und wir brauchten nur noch die Kaffeemaschine einzuschalten denn unsere lieben Gastgeber haben auch diese vorbereitet, hach ja🙂, herrlicher kann ein Marathon Morgen/ Tag nicht starten.

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Da wir uns bereits am Vortag angemeldet hatten konnten wir uns vor Ort in Ruhe fertig machen, ich holte mir Frühstück in der Hoffnung endlich was runter zu bekommen, ich bekam es nicht runter davon ab😀, holten uns unsere Startstempel und reihten uns, pünktlich zum Startschuss, auch mal endlich hinter der, bestimmt 300 Mann starken, Radfahrer Meute ein.
Wir unter 100erten anderen Bekloppten, die sich an einem Sonntag Morgen zu nachtschlafender Zeit treffen um über 200km zu fahren, herrlich, so muss das sein🙂🙂.
Die ersten 10 km ging es quer durch Bonn, eskortiert von etlichen Motorrädern, die alle Straßeneinfahrten blockierten, damit sich kein Auto zwischen die Radfahrer verirrt, extra für uns🙂🙂, bei solchen Momenten bekomme ich immer Pipi inne Augen vor lauter Rührung und Begeisterung.
Als Besenwagen fuhr ein Peterwagen hinter uns her. So begleitet und umsorgt war es endlich mal ein Vergnügen quer durch eine Stadt zu fahren, merci dafür.
Hätte man mit dem Auto so viele rote Ampeln überfahren, man wäre den Lappen für Lebzeiten los😀
Als wir dann die ersten freien Felder erreichten löste sich der Konvoi auf und Daniel und ich fanden schnell unser Tempo und rollten Richtung Eifel. Die ersten 40km waren relativ flach und so erreichten wir, wie ich fand, recht schnell die erste Kontrolle. Eigentlich war es bereits die Zweite, denn die Erste hatte noch gar nicht geöffnet bzw war noch nicht aufgebaut oder sonstwie erkennbar gewesen😀 wie wir hinterher erfahren haben.
Langsam und allmählich kamen die ersten Höhenmeter, um es genauer zu sagen, die ersten 400 hm am Stück, der Anstieg war aber so gemäßigt, den konnte man sehr locker hochkurbeln. Sorge habe ich, wie beim MTB auch, bei den Abfahrten, ich habe auf dem Renner kein gutes Gefühl mit 60 oder gar mehr Geschwindigkeit irgendwo runterzusausen. So bremse ich doch recht regelmäßig und freute mich darüber dass Daniel unten immer auf mich gewartet hat :-*❤.
Der zweite Anstieg war da schon knackiger, eine Serpentine jagte die nächste und das Tempo wurde langsamer, da zahlen sich meine Qualitäten als Bergziege aus und kam sehr gut mit dem Anstieg zurecht.
Zwischenzeitlich wurde die Strecke auf einer Hauptstraße geführt, da bekam ich es echt mit der Angst zu tun… mit anderen (deutlichen) Worten…. ihr blöden A*****geigen, HABT IHR NOCH ALLE LATTEN AM ZAUN UM RADFAHRER MIT 20 CM ABSTAND ZU ÜBERHOLEN UND DAS MIT EINEM TEMPO JENSEITS DER 100?????? Wohlgemerkt gab es an dem Abschnitt keinen Radweg und keinen Standstreifen. IHR HIRNLOSEN AUTOFAHRER KÖNNT EUREN KARREN AUF DEM NÜRBURGRING AUSFAHREN ABER NICHT AUF ÖFFENTLICHEN STRAßEN, VERDAMMT NOCH EINS.

Wo ich gerade beim Schimpfen bin, die Horde Kids die mit ihren 80er Rollern in der Kurve auf die Gegenfahrbahn gefahren sind, leider war ich dort, ihr hattet mehr Glück als Verstand dass nichts passiert ist.

Was läuft falsch, dass man sich maßlos überschätzt, andere mit gefährdet und meint einem gehört die Straße???

Abgesehen von diesen Zwischenfällen war es eine, wirklich schöne Ausfahrt, mit sehr freundlichen Helfern an den Kontrollstellen (nächstes mal habe ich dann auch Kaffee dabei, ehrlich :-D) mit toller Verpflegung. Schade war es, dass man von Kontrolle Nr. 5 aus das Radioteleskop nicht gesehen hat.

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Das alkoholfreie Weizenbier im Ziel erfrischte mich herrlich, auch wenn es von einer Dame serviert wurde, die wohl kurz vorher geärgert worden sein musste, anders konnte ich mir ihre, äh, hohe Motivation *hust* nicht erklären😉.

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Die 200 km vergingen wirklich wie im Flug, so hatten wir eine Fahrtzeit von genau 9 Stunden und das bei über 2000 hm, bei den Langstrecken mache ich es mittlerweile so, dass ich zwischendurch nicht auf den Tacho schaue um zu sehen wieviele Kilometer schon zurück gelegt wurden. Das hält meine Motivation aufrecht.

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Was mich auch sehr freute war, dass ich mich nicht leer gefahren habe🙂, so war ich zwar erschöpft, ja, aber nicht so sehr, als dass ich keinen Meter mehr hätte fahren können. Mit Daniel hatte ich eine so tolle Begleitung, es hätte schöner nicht sein können :-*

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R2NSC Mission erfolgreich abgeschlossen :)

Die R2NSC, die Ruhr to Northsea Challenge, von Duisburg aus nach Bensersiel, 300km mit dem Renner, um 4.30h am Start losfahren und irgendwann am Ziel ankommen, geplant war 18/19h rum, tatsächlich angekommen sind wir, Daniel und ich, um kurz nach 21h.

Ich freue mich darüber wenn mir liebe Menschen, hier Jennifer, einen Floh ins Ohr setzen und mir von einer Veranstaltung berichten, nachgeguckt worum es dort geht, überlegt dass es bloß zwei Wochen nach dem Rennen am Alfsee sind, es für unvernünftig gehalten und prompt angemeldet😀. Unvernünftig kann ich nämlich ganz gut🙂. Also geht es zur Nordsee, an einem Tag, mit dem Fahrrad natürlich, 300km, dies ist dann meine bisherige längste Ausfahrt mit dem Renner geworden.

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Die Strecke fand ich gut gewählt, zwar machte es mir keinen Spaß durch Duisburg zu gurken, aber irgendwie muss man ja aus dem Ruhrgebiet raus kommen, wieder habe ich gemerkt, dass ich mich in einer Rennrad Gruppe alles andere als wohl fühle, geringer Abstand nach vorn und hinten, das geht mittlerweile, aber geringer Seitenabstand ist mir dann doch nicht geheuer, wobei ich neben Daniel ausgesprochen gerne fahre❤.
Endlich aus dem Pott draußen gab es zumeist gut bis sehr gut gepflegte Radwege und die wenigen Stadtdurchfahrten waren recht unkompliziert und streßfrei. Was mich allerdings von Anfang an begleitete, Müdigkeit, so sind wir morgens um 2.45h aufgestanden und um 3.30h Richtung Duisburg aufgebrochen, die Müdigkeit machte mir teilweise echt zu schaffen, so textete ich Daniel mit Geschichten vom Reiterhof zu😀 aber irgendwann reichte das Quasseln nicht mehr, es musste ein Schläfchen her. Daniel hielt Ausschau, fand eine Holzhütte, stelle das Handy als Wecker für 20 Minuten, ich bettete mein Haupt auf seinem Schoß und weg war ich auch schon😀. Nach dem Powernap, ein weiterer folgte 5 Stunden später, fühlte ich mich herrlich erfrischt und wieder energiegeladen🙂.
Gegen meine aufkommenden Nackenprobleme half ein Besuch in einer Apotheke um ein Wärmepflaster zu erstehen, man kam am Tresen ins Plaudern, man fand es schon abgefahren was wir da vorhaben und man wünschte uns alles Gute für die weitere Fahrt.

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So gab es erst alle 50km einen Verpflegungspunkt, ab Kilometer 200 wurden die Abstände zwischen diesen Punkten etwas kürzer, an jedem Punkt gab es (meistens) etwas zu essen, im Form von diversen Riegeln (u.a. welche ohne Haferflocken, ich danke euch vielmals dafür :)), ein warmes Mittagessen und an sich hätte es auch Kuchen geben sollen und im Ziel ein Pizzabuffet welches aber zugunsten des Spe(c)kt(d)rums (Speckdrum ~ Spektrum) gegen einen Fitnesssalat ausgetauscht wurde?
Der Kuchen im Cafe Schöne Aussichten in Leer ist ausgefallen, weil uns die Kellner ignoriert (!) haben. Wir wurden nicht eines Blickes gewürdigt. Auf Ansprache wurden wir erst "vertröstet", man müsse den Kollegen fragen ob man uns Kuchen geben kann (!!!), der Kollege nahm nicht-lustigerweise eine Abkürzung um uns nicht über den Weg zu laufen…. ihn haben wir dann doch erwischt und fragten ob wir den Kuchen bekommen können, nein, bekommen wir erst dann wenn wir uns in die, für die Teilnehmer, abgeteilte Ecke setzen und auf ihn warten…. Es hat nur noch gefehlt dass er patzig wurde. Also sind wir ohne Kuchen wieder raus, sagten den netten Betreuern Bescheid, wie es war und haben uns weiter auf die Slicks gemacht.

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Irgendwann kamen wir dann auch mal ins Ziel, kurz nach 21h, dort wurden noch Fotos gemacht, u.a. von Beata (vielen lieben Dank für die Fotos), Handgepäck wurde gefunden, eine Dusche gab's leider nicht, so zogen wir uns auf den Toiletten um, so war es dann schnell 22h und der Bus Richtung Duisburg sollte abfahren, so wurde leider nichts aus dem Fitnesssalat…. das stieß mir sauer auf, nicht nur, dass der Kuchen fehlte, nein, auch der, wohlverdiente, Salat. Wobei ich doch eh lieber Pizza gehabt hätte.
Gegen 2.30h waren wir wieder in Duisburg…. bei strömenden Regen…. vom Regen blieben wir während der Fahrt zur Nordsee glücklicherweise weitestgehend verschont. Nur noch darauf warten, dass die Räder vom Hänger genommen wurden, nach Hause fahren, duschen und ziemlich müde, aber glücklich ins Bett fallen.

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So schön ich die Ausfahrt fand, so lieb und nett ich die Betreuer fand, das Preis Leistungs Verhältnis stimmt hier leider überhaupt nicht, natürlich muss alles bezahlt werden, das Schloss Raesfeld möchte bestimmt seinen Teil vom Kuchen anhaben, dass 200 Biker auf die Toilette möchten usw. Riegel, Wasser, Genehmigungen, die Betreuer die nicht für ein Butterbrot arbeiten möchten, alles keine Frage. Aber knapp 200 Euro für einen GPS Track inkl Rücktransport mit einem Bus zzgl 9 Euro pro Stück Handgepäck am Zielort, auf dass man das Handgepäck im Bus auf den Schoß nehmen musste, ausgefallenem Kuchen und Pizzabuffet, bzw ausgefallem Fitnesssalat, das finde ich zu happig, wenn ich ehrlich bin.
So toll das Frühstücksbuffet war, so lieb und nett die Betreuer, aber leider wiegt das nicht die 200 Euro auf. Da werde ich beim nächsten mal eher ein Brevet fahren.

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Das habe ich mir anders vorgestellt

Wenn ich ehrlich bin.
Alles war vorbereitet, mein(e) Betreuer gebrieft, Rad 100% einsatzbereit, habe die Nächte vorher gut geschlafen. Alles klar um ein 24h Rennen zu fahren.
Wenn alles passt kann ja nichts mehr schief gehen, gell?!
Im Nachhinein betrachtet, weit gefehlt.
Wobei, ich verliere ja nicht, ich lerne und es gab bei diesem Rennen große Lektionen zu lernen, zum einen sollte ich meine Motivation vorher einnorden und mich nicht verrückt machen, wobei sich das nach ein paar Runden im Rennen legt und zum anderen sollte ich mir nicht vor Schluss den 5. Platz abnehmen lassen und das mit einem Schulterzucken abtun.
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Gegen andere äußere Einflüsse die auf einen zukommen kann man leider eher wenig tun, so zum Beispiel unsinnige Überholmanöver, so wird man zwar mit einem Vorsicht Ruf hochgeschreckt aber wo der Überholer vorbei möchte wusste ich leider nicht. Auch spannend, der Überholer ruft links, meint aber das andere links wo er überholen möchte. Schlaugeschnackt kündigt man die Richtung an von wo man überholen möchte😉. Wer neu ist im Renngeschehen sollte sich von seinen Teamkollegen erstmal die Verhaltensregeln erklären lassen.
Und wer nicht neu im Renngeschehen ist und sich angesprochen fühlt ist eingeladen einen Benimmkurs zu besuchen, denn ein absichtliches (!) Touchieren vom Hinterrad ist nicht nett und kann bei jemanden der schreckhafter ist zum Sturz führen.
Da werden manche Teilnehmer echt ochsig wenn es um Platz 38 geht.
So war der Ton auf der Strecke dieses Jahr recht aggressiv, wie ich find. Da würde ich mir für nächstes Jahr Rückennummern wünschen, dass man rücksichtslose Rempler schneller zur Raison ziehen kann.
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Positives habe ich aber auch zu berichten😀, so war das Verpflegungszelt wieder hervorragend ausgestattet, die neue Schleife am Beachvolleyballplatz war, zu Spielzeiten, ein echter Hingucker😀, die Schleife im Wald auf dem Rückweg hätte gerne noch länger sein können.

Ein dickes Dankeschön an mein(e) Betreuer dafür, dass ihr mich ertragen habt.

So ist das, nicht eingenordete Gedanken, hier Wehwechen, da Wehwechen, in der Summe echt blöd, noch mehr Wehwechen, die zur Pause nötigen.
Aber vielleicht war dies mal nötig. Man weiß nicht wozu das gut war (ausser, das sich die Regenerationszeit verkürzt😀 und ich schnell wieder aufs Rad kann)

An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Glückwunsch an die Erstplazierte Mareike, Alfseequeen🙂, hast du super gemacht!

Fotos von Daniel H., Sandra K. und Inga F. danke ihr Lieben🙂.
Danke an Trelock für die Flashpoint Beleuchtung.

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Alfsee Jipiiieee, das wurde wieder mal Zeit

Es wurde nicht nur wieder Zeit sondern endlich mal in Ruhe Rad fahren, da kommt man ja sonst nicht zu😀
Wer also tollen, schnellen, fröhlichen, leidenden Radsport sehen möchte, der soll sich zum Alfsee in Rieste aufmachen.

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Der Unnötige vom letzten Jahr ist echt groß geworden :-p

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Die darf nicht fehlen und die dazu gehörige Strecke kommt bestimmt noch😀

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Kinder“badezimmer“ hübsch, nicht.

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Und immer einen hübschen Sonnenuntergang auf Lager❤

Noch zwei mal schlafen, dann geht's rund🙂 *freufreufreu*

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